Buchtipps

Gerechte Teilhabe im Alter ermöglichen

Erwerbsbeteiligung und betriebliche Verantwortung

Wie schaffen wir es, die Versorgung in Gesundheit und Pflege so zu gestalten, dass sie der steigenden Zahl Ă€lterer, oft mehrfach und chronisch kranker Patientinnen und Patienten gerecht wird? Wie werden wir der wachsenden Vielfalt im Alter gerecht – in den LebensentwĂŒrfen, kulturellen IdentitĂ€ten und unter BerĂŒcksichtigung geschlechtsspezifischer Bedarfe? Dies sind die von Landesministerin Barbara Steffens ausformulierten Leitfragen dieser Studie.

Frauen stÀrken Frauen

Erfolgskonzepte fĂŒr Frauen in FĂŒhrung

„Gute Leistung wird vorausgesetzt und reicht alleine nicht, um am Markt heute erfolgreich zu sein. Wer sich bekannt machen will, der muss dafĂŒr sorgen, dass andere positiv ĂŒber seine Ideen und Erfolge sprechen. Das Thema Vermarktung spielt somit eine große Rolle im Arbeitsleben.“ Wie das geht und was Frauen auf dem Weg nach oben besonders bedenken sollen, verraten Katja Hofmann

FĂŒr mehr Frauen in FĂŒhrung

Gelingensfaktoren betrieblicher Strategien

Erst wenn sich die kognitiven und normativen Konzepte auch auf der Individualebene verĂ€ndern, wird sich die Geschlechterungleichheit auf FĂŒhrungsebene angleichen lassen. Dies ist eine der zentralen Aussagen von Jeanette Trenkmann. FĂŒr ihre Dissertation hat sie exemplarisch die BemĂŒhungen ein großes deutsches Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche analyisiert, mehr Frauen in FĂŒhrungspositionen zu bringen. Die Autorin zeichnet an Hand ihrer Einzelfallstudie das strategische

FĂŒhrungskraft im Handumdrehen

Handbuch fĂŒr Frauen in FĂŒhrung

Auch zwei Jahre nach EinfĂŒhrung der Frauenquote gelingt es MĂ€nnern hĂ€ufiger als Frauen, ihre Karriereambitionen zu verwirklichen und in die höchsten Positionen aufzusteigen. Angehörige der Generation Y und Z (GeburtsjahrgĂ€nge ab 1980) gehen davon aus, dass Frauen heute die gleichen Karrierechancen wie MĂ€nner hĂ€tten, sie diese lediglich ergreifen mĂŒssten. Gleichwohl spielen traditionelle Rollenbilder in der EinschĂ€tzung von Aspekten wie Durchsetzungsvermögen,

Frauen in FĂŒhrung

Ursachen der UnterreprÀsentanz

Mehr emotionale Bildung auf der individuellen Ebene, mehr Dynamik in den Betrieben empfiehlt Stefanie Schmitt-Bauer zur Überwindung des nach wie vor bestehenden Geschlechterungleichgewichts auf FĂŒhrungsebene. Schmitt-Bauer wertet in ihrer Doktorarbeit eine Vielzahl statistischer Daten zur Beschreibung der UnterreprĂ€sentanz von Frauen in allen FĂŒhrungsebenen aus. Sie unternimmt eine breit angelegte Ursachensuche, indem sie vorliegende Forschungsergebnisse und ErklĂ€rungsmodelle auf PlausibilitĂ€t hin ĂŒberprĂŒft.

Frauen errechnen bemannte Raumfahrt

Mathematikerinnen bei der NASA

Die West Area Computing Unit leistete 1943 bis 1958 fĂŒr die Luft- und Raumfahrtforschung des National Advisory Committee for Aeronautics (NACA), der VorgĂ€ngerorganisation der NASA, die so unabdingbaren, komplizierten und zeitaufwendigen Berechnungen, mit Stift, Zettel und einfachen Rechenmaschinen. Die Gruppe bestand ausschließlich aus afroamerikanischen Frauen, ausnahmslos Mathematikerinnen mit Abschluss und Erfahrung in der Raketenforschung. Aufgrund der in den USA nach

Chancengleichheit durch und fĂŒr soziale Berufe

Neues aus der Forschung

Die Transformation zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft einschließlich der damit verbundenen geschlechter- und gleichstellungsbezogenen Herausforderungen schreitet weiter voran. Sozialen (Frauen-)Berufe kommt in diesem VerĂ€nderungsprozess eine SchlĂŒsselposition zu. Sie eröffnen Möglichkeiten der Teilhabe und Selbstbestimmung fĂŒr ihre Adressat*innengruppen. Gleichzeitig aber hinken Anerkennung und Lohnniveau fĂŒr die BeschĂ€ftigten hinter der gesellschaftlichen Relevanz her und verringern geschlechtsspezifische Ungleichheitsmuster die Teilhabechancen eben jener, die

ClÀrchens Ballhaus

100 Jahre Kulturgeschichte

Als BĂŒhlers Tanzlokal im Jahr 1913 in Berlin seinen Betrieb aufnahm, war es ein Ballhaus von etwa 800, in das die Berlinerinnen und Berliner allabendlich zum populĂ€ren TanzvergnĂŒgen einkehrten. Heute ist ClĂ€rchens Ballhaus, wie BĂŒhlers Tanzlokal schon bald im Volksmund hieß, immer noch ein beliebtes Ziel von TanzvergnĂŒgten aus Stadt und Umland und dabei Relikt, Zeitkapsel und Sehnsuchtsort zugleich. Wie

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Fallbeispiele und Anwendungshilfen

2006 eingefĂŒhrt hat sich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz trotz der bestehenden Defizite als ein wichtiges Instrument etabliert, um gegen Diskriminierung vorzugehen. Maria Wersig, Professorin fĂŒr rechtliche Grundlagen der sozialen Arbeit, hat nun ein kompaktes Nachschlagewerk fĂŒr Studierende und Menschen in der Beratung erstellt. Wersigs Buch vermittelt Grundkenntnisse des Antidiskriminierungsrechts und bietet einen strukturierten Überblick ĂŒber die zentralen Vorschriften des AGG. In

FĂŒhrungskrĂ€fte mit Familie

Was stresst, was entlastet

Je höher die Position, umso eher wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als konfliktĂ€r wahrgenommen. Dass dies zudem Frauen in der Regel noch mehr als MĂ€nner tun, ist seit lĂ€ngerem bekannt. Was das unterschiedliche Stressempfinden von VĂ€tern und MĂŒttern bei gleicher ErwerbstĂ€tigkeit bedingt, haben Anne Busch-Heizmann und Elke Holst nun unter Nutzung des sozio-ökonomischen Panels SOEP nĂ€her untersucht. In

Partnerschaftliche Arbeitsteilung

Das Kind im Mittelpunkt

Neuen Erhebungen zufolge wĂŒnschen sich aktuell bereits 60 Prozent der Eltern kleiner Kinder, Arbeit, Kindererziehung und Haushalt paritĂ€tisch untereinander aufzuteilen. In ihrer jĂŒngsten Studie analysiert SowiTra Motive und Umsetzungsvoraussetzung fĂŒr eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Erstmals wird darĂŒber hinaus auch die Sicht der Kinder selbst, deren WĂŒnsche, Erfahrungen und Schlussfolgerungen fĂŒr eine eventuell eigene Familie, einbezogen. Die Forschungsergebnisse stellen vor allem die

Gleichstellungsindex 2017

Deutschland nach wie vor nur im EU-Mittelfeld

Deutschland liegt in Sachen Gleichstellung nach wie vor lediglich im Mittelfeld der EU-Mitgliedsstaaten. Mit einem Gleichstellungindex von 65,5 ordnet sich Deutschland hinter den skandinavischen, den baltischen Staaten, den BENELUX LĂ€ndern sowie Frankreich auf Platz 12 ein und unter dem EU-Durchschnitt ein. Mit einem Wert von 71,4 fĂ€llt der fĂŒr Deutschland errechnete Index fĂŒr den Bereich „Arbeit“ zwar höher aus. Aber

Erfolgsfaktor: Unternehmenskultur

Unverzichtbar fĂŒr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Der direkte Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Vereinbarkeit von Beruf, Pflege und Familie ist nachweisbar: Über 99 Prozent aller BeschĂ€ftigten in Unternehmen mit einer sehr familienfreundlichen Unternehmenskultur bestĂ€tigen, Familie und Beruf gut oder sehr gut miteinander vereinbaren zu können. Auf Basis einer reprĂ€sentativen Befragung von Arbeitgeber*innen und BeschĂ€ftigten wurde erstmals auf breiter Basis die Bedeutung einer tief verankerten familienbewussten Unternehmenskultur fĂŒr

Vielfalt wertschĂ€tzend fĂŒhren

Buchtipp zur Umsetzung

Wie FĂŒhrungskrĂ€fte geschlechter- und diverstitĂ€tsgerecht fĂŒhren und Chancengerechtigkeit mittels organisationaler Lernprozesse fördern können, zeigt das neue Buch von Hildegard Macha, Hildrun Brendler und Catarina Römer. Vorgestellt werden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes mit klein- und mittelstĂ€ndischen Unternehmen, in denen Gleichstellungsthemen bislang nicht gezielt bearbeitet worden sind. Ausgehend von den Theorien der Organisations- und der Geschlechterforschung konzipieren die Autorinnen ein Trainings- und

Lebenswerte digitale Gesellschaft?

Impulspapier zur digitalen Agenda des Bundes

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht nach wie vor im Fokus der Digitalisierungsvision des Bundes. Von neuen Chancen fĂŒr mehr ZeitsouverĂ€nitĂ€t ist die Rede sowie von Zeitersparnissen, die Homeoffice und mobiles Arbeiten fĂŒr erwerbstĂ€tige Eltern und pflegenden Mitarbeiter*innen ermöglichen. Das neue Impulspapier des BMFSFJ ermutigt, auch fĂŒr Berufsfelder, die auf den ersten Blick nicht fĂŒr die Verlagerung des Arbeitsplatzes geeignet scheinen, die GestaltungsspielrĂ€ume immer wieder neu auszuloten.

Alter(n) als soziale und kulturelle Praxis

Buchtipp

Das neue Buch von Cordula Endter und Sabine Kinietz birgt vielfÀltige neue Einsichten zum Alter(n), das sie als soziale und kulturelle Praxis vorstellen. Aus kulturwissenschaftlicher und ethnologischer Sicht nÀhern sich die Autor*innen dem Thema und ermöglichen den Leser*innen einen Blickwechsel. Wie wird man eigentlich alt? Wie verÀndern sich biografische Erfahrungen und Erinnerungen? Die BeitrÀge des Buches bringen den Leser*innen kulturelle

Muster partnerschaftlicher Arbeitsteilung

Aktuelle Trends und PrÀferenzen

Welche Faktoren ĂŒber die Aufteilung der Erwerb- und Familienarbeit zwischen MĂŒttern und VĂ€tern entscheiden, untersuchte bereits 2015 das Institut fĂŒr Demoskopie Allensbach. Die Studie ergab eine Reihe fĂŒr Arbeitgeber*innen und Hochschulen relevante Befunde. Partielle Spezialisierung der Elternteile nach der Geburt eines Kindes liegt im Trend der Zeit Nach wie vor verĂ€ndert die Geburt eines Kindes die Erwerbskonstellationen in Paarbeziehungen in

Arbeitszeit und Betreuungsumfang

WĂŒnsche und Einstellungen von MĂŒttern

Die Einstellungen von Frauen zu MĂŒttererwerbstĂ€tigkeit und externer Kinderbetreuung sind Thema einer Untersuchung des Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Ergebnisse unterstĂŒtzen die familienpolitischen Forderungen einer Familienzeit mit vollzeitnahen Arbeitszeitmodellen fĂŒr Eltern. Erwerbsbeteiligung von MĂ€nnern und Frauen variiert je nach Familienkontext Die LĂŒcke zwischen der Erwerbsbeteiligung von MĂ€nnern und Frauen ist in den letzten Jahren kleiner geworden. Die ErwerbstĂ€tigenquote liegt

Arbeitsbedingungen und elterliche Aufgabenteilung

Rolle und Bedeutung betrieblicher Förderung

Unter welchen Bedingungen es gelingen kann, dass sich MĂŒtter und VĂ€ter Erwerbs- und Familienarbeit ausgewogen aufteilen und ihre diesbezĂŒglichen WĂŒnsche realisieren können, ist Kernfrage einer neuen WZB-Studie. Im Ergebnis kommen deren Autorinnen zu dem Schluss, dass eine egalitĂ€re Aufgabenteilung umso wahrscheinlicher wird, je familienfreundlicher eine Organisation ist und je stĂ€rker diese Familienfreundlichkeit mit Gleichstellungszielen verknĂŒpft ist. Wachsender Zuspruch fĂŒr eine

FamiliengrĂŒndung wĂ€hrend einer Promotion

Positive Entwicklungen erkennbar

Zum dritten Mal informiert der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) ĂŒber die aktuellen Arbeitsbedingungen und Zukunftsperspektiven von Promovierenden in Deutschland. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Hochschul- und außeruniversitĂ€ren Forschungssektor ist diesmal Schwerpunktthema. Der Bericht fasst die wichtigsten Forschungsbefunde zusammen und wertet primĂ€r Daten aus der amtlichen Statistik und regelmĂ€ĂŸig durchgefĂŒhrten Befragungen aus. Erkenntnisleitende Frage ist jene nach QualitĂ€t und

Familienbewusstes Personalmanagement

OECD Vergleichsstudie 2017

Deutschland ist heute nach Schweden das Land, in dem die Einstellung der Bevölkerung zur Aufteilung der Elternzeit zwischen Mutter und Vater am egalitĂ€rsten ist. Die Autor*innen der OECD-Vergleichsstudie aus dem Jahr 2016 attestieren Deutschland große Fortschritte bei der Reform von Maßnahmen zur UnterstĂŒtzung erwerbstĂ€tiger Eltern und zur Förderung einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung. Sie sehen, dass zusehends mehr Menschen Deutschland als familienfreundlich

Chancengleichheit in Europa

EIGE definiert Handlungsnotwendigkeiten

Im April 2017 verstĂ€ndigten sich die EU-Mitgliedsstaaten auf 20 GrundsĂ€tze fĂŒr faire und nachhaltige ArbeitsmĂ€rkte und Wohlfahrtssysteme. Nun hat das europĂ€ische Institut fĂŒr Gender Mainstreaming (EIGE) die GrundsĂ€tze aus Gleichstellungsperspektive kommentiert. Vorausgegangen waren der Stellungnahme EU weite KonsultationsgesprĂ€che mit Vertreter*innen aus Politik, SozialverbĂ€nden und Sozialpartnerschaften. Folgende Aspekte fordert EIGE insbesondere ein: Umsetzung des Gender Mainstreaming Auftrags in allen politischen Entscheidungsfindungsprozessen

FrauenerwerbstÀtigkeit in Zeiten der Digitalisierung

DGB-Studie erschienen

Bereits ĂŒber die HĂ€lfte der Frauen arbeitet mit digitalen Technologien. Frauen mit Hochschulabschluss sind zu 78 Prozent im Beruf auf digitale Medien angewiesen. Bei den Frauen ohne Berufsabschluss sind es 32 Prozent. Im Vergleich der Frauen mit mĂ€nnlichen ErwerbstĂ€tigen zeigt sich erneut ein auffallender Gendergap. Selbst MĂ€nner ohne Berufsabschluss arbeiten zu 58 Prozent mit den neuen Technologien. Insgesamt höher ist

Erwerbsverhalten geflĂŒchteter Frauen

Schlechte Arbeitsmarktposition behindert Erwerbsintegration

Das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl im Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge stellt neue Erkenntnisse zum Sprach- und Bildungshintergrund geflĂŒchteter Frauen in Deutschland vor und analysiert ihre Chance auf Arbeitsmarktintegration. Zwischen 2012 und 2016 haben ĂŒber 500.000 MĂ€dchen und Frauen in Deutschland Schutz gesucht. Sie sind ĂŒberwiegend jĂŒngeren Alters und leben hĂ€ufig im Famili­enverband. Der Großteil der Frauen kommt aus

DiversitÀt statt Diskriminierung

Handbuch zur Umsetzung

Diskriminierungsforschung versteht Diskriminierung als Verwendung von Gruppen- und Personenkategorien, mittels derer Ungleichheiten hergestellt, begrĂŒndet und gerechtfertigt werden. Das hier vorliegende Handbuch stellt zentrale Theorien und Einsichten der Diskriminierungsforschung aus unterschiedlichsten Disziplinen vor und reflektiert Ansatzpunkte zur Überwindung von Diskriminierung. U.a. werden Konzepte vorgestellt, die auch fĂŒr die Analyse von Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt und in der beruflichen Bildung genutzt werden

Kinder, Pflege und Beruf

Vereinbarkeit im Lebenslauf

Ausgangspunkt dieses Buches ist das Spannungsfeld an Erwartungen, in dem sich Frauen heute zusehends befinden. Zum einen soll eine erhöhte Erwerbsbeteiligung zur Abfederung des FachkrĂ€ftemangels beitragen. Zum anderen aber sind es nach wie vor die Frauen, die die Hauptverantwortung im familiĂ€ren Umfeld tragen. Über die Kindererziehung hinaus wachsen zudem die Anforderungen der hĂ€uslichen Pflege. Erstmals wird mit dieser Arbeit die

Arbeit 4.0 und Gender

Neue Informationsplattform

Mobiles Arbeiten in einer flexibilisierten Arbeitswelt birgt sowohl Chancen fĂŒr eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie als auch die Gefahren, wie etwa jene der Selbstausbeutung durch die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit. Zusehends beschĂ€ftigen sich Forschung und Beratung mit diesen Chancen und Gefahren. Im Fokus steht vor allem die Frage, wie sich flexible Arbeitsmodelle auf Berufs- und KarriereverlĂ€ufe und

Armutsrisiko „alleinerziehend“

Ergebnisse des Armutsberichts 2017

Das Verarmungsrisiko Alleinerziehender und ihrer Kinder ist ungebrochen hoch. Mehr noch: die Armutsrisikoquote der Alleinerziehenden mit minderjÀhrigen Kindern ist in den letzten Jahren sogar noch gestiegen. Im Vergleich: 2005 lag das Risiko, in Einkommensarmut zu geraten, bei Alleinerziehenden noch bei 39,3 Prozent. 2015 ist sie auf 43,8 Prozent angestiegen. Bei Paarfamilien liegt das Armutsrisiko in AbhÀngigkeit von der Anzahl der

Beruf und Pflege vereinbaren

Aktuelle Trends

Die Zahl der ErwerbstĂ€tigen, die pflegen, steigt kontinuierlich. Inzwischen trĂ€gt bereits jede 17. erwerbstĂ€tige Person Verantwortung fĂŒr einen pflegebedĂŒrftigen Angehörigen. Bei den ĂŒber 45-jĂ€hrigen trifft dies bereits auf jede zehnte Person zu. Es ist abzusehen, dass ihre Zahl in den nĂ€chsten Jahren weiter steigen wird. Das Zentrum fĂŒr QualitĂ€t in der Pflege (ZQP) hat aus diesem Grund multidisziplinĂ€re ExpertenbeitrĂ€ge zu

Pflegende BeschÀftigte entlasten

Empfehlungen für Arbeitgeber

Pflegende ErwerbstĂ€tige können vor allem ĂŒber Beratung und Qualifizierung, Flexibilisierung von Zeit und Ort sowie kommunale Infrastrukturmaßnahmen entlastet werden. Als besonders entlastende Maßnahmen identifizierten die Autor*innen im Themenreports 2016 des Zentrums fĂŒr QualitĂ€t in der Pflege (ZQP) vor allem folgende Angebote: qualifizierte Beratungsangebote zur UnterstĂŒtzung von Antragsverfahren sowie zur BewĂ€ltigung von Herausforderungen auf der psycho-sozialen Ebene, innerbetriebliche Beratungsangebote, die die

Online-Test zur Familien­freund­lich­keit und betrieb­lichen För­derung einer partner­schaftlichen Arbeits­teilung. [zum Test]

audit berufundfamilie

Dr. Elisabeth Mantl ist seit 2005 zertifizierte Auditorin fĂŒr das audit berufundfamilie, das eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen hilft. Weiterlesen →