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Familienfreundlichkeit weiter im Aufwind

Arbeitgeberattraktivität im Blick

Arbeitsflexibilsierung und Führungsverhalten zählen zu den wichtigsten Entlastungsfaktoren. Foto: pixabay.com (neildodhia)

Unternehmen, die auf eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik setzten, sind weiter im Trend. Immer mehr Unternehmen erkennen die hohe Bedeutung des Themas für die Arbeitgeberattraktivität und bieten unterstützende Maßnahmen an. Dies ergab die jüngste Studie des BMFSFJ, die jetzt im neuen Unternehmensmonitor „Familienfreundlichkeit 2019“ nachzulesen sind. Außerdem zeigt die Studie:

Besonders positiv auf die Arbeitgeberattraktivität wirkt sich Familienfreundlichkeit aus, wenn die Maßnahmen auf die unterschiedlichen Familien- und Erwerbsphasen zugeschnitten sind und bedarfsgerecht Beschäftigte mit kleinen, mit heranwachsenden, pubertären, erwachsenen Kindern, Beschäftigte mit hilfe- oder pflegebedürftigen Angehörigen, Beschäftigte in der Familienplanung, Beschäftigte, die ihren Platz im Unternehmen erst finden müssen sowie diejenigen, die absehbar in Rente gehen werden, auf je individuelle Art und Weise unterstützen.

Darüber hinaus unterstreicht die Studie erneut, dass die Wirksamkeit konkreter Maßnahmen wesentlich von der kulturellen Durchdringung der Unternehmenskultur und dem Führungsverhalten abhängt. Je selbstverständlicher Familienfreundlichkeit im betrieblichen Alltag gehandhabt und kommuniziert wird und je familienbewusster geführt wird, umso eher fühlen sich Beschäftigte mit Familie entlastet.

Fast neun von zehn Beschäftigten sagen, dass ihre Arbeitszeiten im allgemeinen gut mit ihren famililären und sozialen Verpflichtungen außerhalb des Berufs vereinbar sind. Dies passt zum stetig steigenden Angebot an flexiblen Arbeitszeit- und Arbeitsmöglichkeiten in den Unternehmen. Mobiles Arbeiten halten Unternehmen wie Beschäftigte für das Zukunftsthema schlechthin. Flexibilität im Sinne eines guten Ausgleichs der dienstlichen Anforderungen, der Teamsituation und der indivudellen Bedarfe nachhaltig zu steuern, erscheint als größte Herausforderung.

Schließlich sieht die Studie ein wachsendes Engagement der Unternehmen in der Förderung von Vätern und damit einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung in Beruf und Familie.

Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium gefördert und vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) erstellt. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. Mit dem Monitor liegt eine einzigartige Zeitreihe zum Stand der Familienfreundlichkeit der deutschen Wirtschaft vor.

https://www.bmfsfj.de/unternehmensmonitor


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