Buchtipps

Homeoffice – Arbeitsform der Zukunft!

Seit Beginn der Coronakrise sind bis zu 80 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die nach eigener Einschätzung ortsunabhängig arbeiten können, ganz oder teilweise ins Homeoffice gewechselt – doppelt so viele als vor der Pandemie. Und die meisten sind damit zufrieden, wollen auf Dauer aber nicht ausschließlich von zuhause aus arbeiten. Die überwiegende Mehrheit macht mit der Verlagerung ihrer Arbeit positive Erfahrungen:

Verschlagwortet mit , , , , |

Frauen gehen eigene Wege

„Karriere und Erfolg müssen neu definiert werden! Spitzenfrauen machen es vor. Sie gehen Karrierewege, die noch vor wenigen Jahren nicht denkbar gewesen sind.“ Davon ist Professorin Manuela Rousseau überzeugt! Mein Buchtipp zum Frauentag handelt davon, wie diese Wege aussehen und was Frauen auf ihren ganz eigenen Wegen unterstützt kann, damit immer mehr Frauen Führungsrollen übernehmen und mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht wird.

Verschlagwortet mit , , , |

Frauenquote für Vorstände ist da

Das Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst ist beschlossen. Ab sofort muss in Unternehmensvorstände mit mehr als drei Mitgliedern mindestens eine Frau sitzen. Die Frauenquote in Vorständen ist damit verbindlich. Die Diskussionen darüber laufen bereits seit Jahren und die Positionen stehen sich unvereinbar gegenüber:

Verschlagwortet mit , , , |

Der Astronom und die Hexe

Ulinka Rublak entführt uns ins Jahr 1615, als die Mutter des berühmten Astronomen Johannes Kepler, Katharina Kepler, als Hexe angeklagt wird. Kepler selbst steht zu diesem Zeitpunkt mit der Entdeckung der ellipsenförmigen Umlaufbahnen der Planeten auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er übernimmt die Verteidigung seiner Mutter vor Gericht, an dessen Ende er ihre Freisprechung  erwirken kann. Rublak rekonstruiert auf Basis

Wider alle Konvention

Auch der zweite Buchtipp führt uns in der Zeit zurück. Marita Kraus lädt uns in das Leben der Tänzerin Lola Montez (1821-1861) ein. Heute kaum bekannt, war sie in ihrer Zeit steter Stein des Anstoßes. Eine allseits bekannte Femme Fatale. Einer Affaire mit Montez wegen, muss der bayerische König Ludwig I im ohnedies aufregenden Revolutionsjahr 1848 zurücktreten. Ein Skandal ohnegleichen!

Verschlagwortet mit |

„My own Words“

Mit Buchtipp drei verneige ich mich vor der großartigen Ruth Bader Ginsburg, deren Tod es im September zu verkraften galt. 2016 veröffentlichte Ruth Bader Ginsburg eine mit den Worten des Verlags gesprochen „witzige, einnehmende, ernste und spielerische“ Sammlung von Schriften und Reden. In „In My Own Words“ reflektiert Richterin Ginsburg Themen, die ihr am Herzen lagen und die ihr und

Verschlagwortet mit , , |

Vielfalt im Job fördern

Vielfaltsthemen wie Geschlecht, kulturelle und soziale Herkunft, Alter oder Religion im betrieblichen Kontext nachhhaltig zu bearbeiten und Muster der Stereotypiebildung zu überwinden, ist in der Regel nicht einfach. Es bedarf guter Fragen und guter Materialien. Die 105 Reflexionskarten von Eden Mengis und Ansgar Drücker liefern beides. Sie sind damit bestens geeignet, um sie in Diversity- und Vielfaltstrainings einzusetzen und das

Verschlagwortet mit , , , , |

Video zu „Arbeit & Geschlecht“

Die von Männern und von Frauen geleistete Arbeit unterscheidet sich auch im Jahr 2020 in vielerlei Hinsicht. Aber warum? Und vor allem wie wollen wir in Zukunft leben und (zusammen)arbeiten? Wie sich in der Corona-Pandemie zeigt, ist es dringender denn je, gute Antworten auf Fragen der Geschlechterungleichheit zu finden. Das kurze, aber informative Video der Universität Hamburg beschäftigt sich mit

Verschlagwortet mit |

Partnerschaftliche Gleichstellung

„Nur, wenn wir beide Seiten zusammendenken, kann echte Gleichstellung gelingen!“ So lautet das neue Credo von Familienmisiterin Giffey! Gestern hat sie das Dossier „Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer“ vorgelegt und eingeräumt, dass „Frauen und Männer in der Gleichstellungspolitik nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Nur wenn sie zusammen gedacht werden, kann eine partnerschaftliche Gleichstellung gelingen

Verschlagwortet mit , , , , |

Digitalisierung: geschlechtergerecht

Wie sich die digtiale Transformation geschlechtergerecht nutzen und weiterentwickeln lässt, ist Thema einer eben erschienen Expertise des Europäischen Sozialfonds. Vorgestellt werden ESF-Projekte, die Gleichstellungs- und Digitalisierungsaspekte erfolgreich miteinander verbinden. Beispielhaft hervorgehoben seien hier u.a. die Projekte „FIT – Frauen im Handwerk: Fit für Führung und Digitalisierung“, „Climb Up – Karriereschritte für Frauen in Führung in der digitalen Arbeitswelt“ sowie „Geschlecht.Gerecht.Gewinnt.

Verschlagwortet mit , , |

Homeoffice nach Corona

Wird sich das Arbeitsleben langfristig mehr und mehr nach Hause verlagern? Wenn ich mich so umhöre, spricht vieles dafür und ebenso vieles dagegen. Tendenz unentschieden. Inzwischen liegen erste Studien zur Zukunft von Homeoffice vor. Und sie fallen optimistisch aus. Die Ausweitung ortsflexibler Arbeitsformen wird auch über Corona hinaus fortdauern. Forscher*innen halten es für sehr wahrscheinlich, dass deutlich mehr Beschäftigte einen

Verschlagwortet mit , , |

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Mit „eg-check.de“ hat die Antidiskriminierungsstelle ein Instrument für Unternehmen entwickelt, das ungleiche Lohnniveaus von Männern und Frauen aufdecken und Diskriminierungsrisiken von Frauen bei der Entgeltzahlung entgegenwirken soll. „eg-check.de“ macht nachvollziehbar, ob gleichrangige Arbeit diskriminierungsfrei und unabhängig vom Geschlecht bewertet und entlohnt wird. Benachteiligungsstrukturen sind oft nicht klar nachvollziehbar. Sie wirken unterschwellig, selten als offen diskriminierende Prozesse. Mit „eg-check.de“ hat die

Verschlagwortet mit , , , |

Generation Z

Wer die sogenannte Generation Z besser verstehen, für sein Unternehmen gewinnen und binden will, findet in dem humorvoll illustrierten Buch von Rüdiger Maas viel Aufschlussreiches. Personaler*innen, Führungskräfte und Praktiker*innen werden ihre eigenen Erfahrungen in den zahlreichen Beispielen aus dem Alltag wiedererkennen und sich bestätigt fühlen. Die Generation zu verstehen, die man führt, ist ein erster Schritt für eine aktive Führungs-

Verschlagwortet mit , , , |

Testlauf Homeoffice

Allein die Möglichkeit zu eröffnen, von zu Hause aus zu arbeiten, reicht nicht, damit Homeoffice sich als sinnvolle und nachhaltige Alternative zur Präsenzarbeit etablieren kann. Wovon aber hängt es ab, ob Homeoffice die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert und die produktive Erledigung der anstehenden Arbeitsaufgaben möglich macht? Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI)

Verschlagwortet mit , , , |

Gendergerechtigkeit in der digitalisierten Welt?!

Frauen und Männern unterscheiden sich in der Nutzung und Handhabung digitaler Medien und Produkte. Auf der Skala von 0 bis 100 Punkten liegen Frauen bei einem durchschnittlichen Digitalisierungswert von 51 Indexpunkten, Männer bei 61. Auch sind die technische Ausstattung und die Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten verschieden. Dies ergab die jüngst veröffentlichte Studie „Digital Gender Gap – Lagebild zu Gender(un)gleichheiten in

Celebrate Diversity?!

Vielfalt wahrnehmen, schützen, nutzbar managen. Diversity Management changiert zwischen Antidiskriminierungs- und Ressourcenperspektive, zwischen Gesetzesnorm und Unternehmensinitiative. Was genau unter Vielfalt und Diversity Management gefasst und angestrebt wird, ist kontextabhängig. Wibke Frieß, Anna Mucha und Daniela Rastetter haben genau diese Bedeutungsvielfalt zum Ausganspunkt genommen, sich mit der Unterschiedlichkeit der Konzepte kritisch auseinanderzusetzen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und notwendige Interventionen und Korrekturen

Verschlagwortet mit , , , |

Hochbegabt und lang vergessen

Siebenmal hat sie Kaiser Wilhelm II. porträtiert. Sie malte Generalfeldmarschall von Moltke und viele andere. 1902 war sie erste Jurorin der Großen Berliner Kunstausstellung. Nach ihrem Umzug nach New York 1908 porträtierte sie die Hautevolee Amerikas, unter ihnen weitere herausragende Persönlichkeiten wie Theodore Roosevelt oder Andrew Carnagy. (54) Die Rede ist von der gebürtigen Ungarin Vilma Parlaghy (1863-1923), Malerfürstin ihrer

Verschlagwortet mit , , |

Weniger Gender-Pay-Gap durch mehr Vereinbarkeit

EIGE ist überzeugt: erst wenn sich in Europa Formen partnerschaftlicher Arbeitsteilung in Beruf und Familie durchgesetzt haben, wird sich auch der Gender-Pay-Gap verringern. Dass der Gender-Pay-Gap nämlich trotz steigender Erwerbsbeteiligung und steigendem Bildungsniveau von Frauen und dem Bedeutungsgewinn partnerschaftlicher Arbeitsteilung weiter fortbesteht, führt EIGE vor allem auf die familienbedingten Auszeiten, die Präferenz von Teilzeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und

Verschlagwortet mit , , |

Vereinbarkeit gestalten!?

Die Freiheitsgrade erwerbstätiger Eltern, Erwerbs- und Sorgearbeit zu verteilen und zu gestalten, hängen seit je eng mit ihrem sozialen Status, ihrer ethnischen Zugehörigkeit sowie ihrem Geschlecht zusammen. Die inhaltlichen und strategischen Veränderungen in der deutschen Wohlfahrtspolitik der letzten Jahre haben diese Ungleichheitsmuster weiter verschärft statt sie abzubauen. Zu diesen Ergebnissen kommt Katrin Menke in ihrer Arbeit zur Wahlfreiheit erwerbstätiger Mütter

Verschlagwortet mit , , |

Vielfalt fördern von Anfang an!

Einstellungsverfahren bieten die Chance, Unternehmen bewusst vielfältiger aufzustellen und den Kreis qualifizierter Bewerber*innen auszuweiten. Zu oft noch werden diese Möglichkeiten verpasst und erfahren zu viele Beschäftige auf Grund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität, ihres Alters, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft sowie ihrer religiösen Orientierung Diskriminierung. 2017 hat im Rahmen einer repräsentativen Befragung jede zweite Person von diskriminierenden Erfahrungen berichtet. Ein

Verschlagwortet mit , , , , , |

Wertevermittlung im Dialog

Geflüchteten Menschen die hiesigen Werte und Spielregeln des Zusammenlebens in einem demokratischen Gemeinwesen erfolgreich zugänglich und vertraut zu machen, bedarf der Erweiterung formalisierter Lernangebote im Rahmen von Integrationskursen um alternative, alltagsnahe, lebensweltlich zugreifende, bedarfsorientierte und niederschwellige Ansätze. Neuankommende sollten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt und auf möglichst praxisnahe Weise die Möglichkeit erhalten, Werte, Normen und kulturelle Gepflogenheiten im Kontakt mit

Verschlagwortet mit , , , |

Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern

Damit sich die Entwicklungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen von Frauen unter den Bedingungen der digitalen Transformation nicht fortschreiben oder verschlechtern, sind schon jetzt entsprechend vorausschauende Maßnahmen zu ergreifen. Mit dem Titel „Zukunft gestalten. Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern“, hat der Deutsche Frauenrat ein Positionspapier mit einer Vielzahl zielführender, bedarfsgerechter und machbarer Empfehlungen vorgelegt. Einige davon finden Sie nachstehend zitiert. Den gesamten Text

Verschlagwortet mit , |

Familienfreundlichkeit weiter im Aufwind

Unternehmen, die auf eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik setzten, sind weiter im Trend. Immer mehr Unternehmen erkennen die hohe Bedeutung des Themas für die Arbeitgeberattraktivität und bieten unterstützende Maßnahmen an. Dies ergab die jüngste Studie des BMFSFJ, die jetzt im neuen Unternehmensmonitor „Familienfreundlichkeit 2019“ nachzulesen sind. Außerdem zeigt die Studie: Besonders positiv auf die Arbeitgeberattraktivität wirkt sich Familienfreundlichkeit aus, wenn

Verschlagwortet mit , , , |

Frauen in der Arbeitswelt 4.0

Wird die gläserne Decke in einer Arbeitswelt 4.0 verschwinden? Wie werden sich die Karriere- und Erwerbsbedingungen für Frauen verändern? Wie müssen die Weichenstellungen für die Gestaltung von Arbeit 4.0 getroffen werden, damit Geschlechterverhältnisse, Machtverhältnisse, Rollenzuschreibungen und Arbeitsteilung neu verhandelt werden können? Diese Fragen werden in dem Sammelband von Dagmar Preißing und ihren elf Kolleginnen diskutiert und erforscht. Dagmar Preißing selbst

Verschlagwortet mit , , , |

Beruf & Familie braucht Vielfalt

Nachhaltige und innovative familienbewusste Personalstrategien zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch neuen und alternativen Familienentwürfen Raum zur Entfaltung bieten. Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, heißt auch, der Vielfalt heutiger Familienformen gerecht zu werden. Darüber, wie vielfältig die Formen familialen Zusammenlebens inzwischen sind und welcher Unterstützung sie bedürfen, informiert der neue Sammelband von Carolin Küppers und Eva Harasta.

Verschlagwortet mit , , |

Geschlechtergerechte Sprache genauso verständlich

Hierzu haben die beiden Forscher*innen einen Stromliefervertrag eines deutschen Stromversorgers, der mit dem Hinweis, Frauen seien immer mitgemeint, lediglich männliche Formen nutzt, gegendert. Zusätzlich vereinfachten zwei Experten für Textverständlichkeit den Orginaltext, den sie ingesamt als unnötig kompliziert bewerteten. Mit einem einfachen Experiment konnten Marcus Friedrich und Elke Heise bestätigen, dass eine geschlechterbewusste Sprache die Textverständlichkeit keineswegs nevativ beeinflusst. Auch von

Familienfreundlichkeit und Geschlecht

Familienunterstützende Maßnahmen müssen den tatsächlichen Lebensrealitäten von Müttern und Vätern Rechnung tragen, wenn sie Chancengerechtigkeit bewirken sollen. Gewähren familienfreundliche Maßnahmen Gleiches bei ungleichen Chancenbedingungen, kann dies Ungleichheiten sogar verstärken, wie Kathrin von Riesen etwa für die familienpolitische Komponente des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und die pauschale Verlängerung der Tenure Phase für Mütter und Väter ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Sorgearbeit zeigt. Riesen sieht die

Verschlagwortet mit , |

Frauen in „Männerberufen“

Flexible Arbeitsbedingungen erleichtern Frauen den Einstieg in nach wie vor männer­dominierten Erwerbsbereiche. Dies ist nicht nur geschlechterpolitisch, sondern auch arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitisch relevant. Denn: Zwei Drittel aller Engpassberufe sind männertypische Berufe. Die Erhöhung der Frauenanteile kann den branchenspezifisch zugespitzten Fachkräftemangel zumindest teilweise kompensieren. Weiterlesen

Verschlagwortet mit , , , |

Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung

Die Notwendigkeit, Arbeit altersgerecht zu gestalten, steigt angesichts des demografischen Wandels und der Verlängerung von Lebensarbeitszeiten. Um qualifiziertes Personal langfristig und leistungsfähig im Unternehmen zu halten, wird eine alter(n)sgerechte Gestaltung von Erwerbsverläufen und Arbeitsbedingungen immer wichtiger. Weiterlesen

Männlich, deutsch, Akademikereltern

Zunehmend rückt das Phänomen der Mehrfachdiskriminierung in den Blickpunkt von Forschung und Politik. Statt sich länger auf nur eine Diversitätsdimension zu beschränken, geht es nunmehr verstärkt um das Zusammenspiel von Faktoren wie Migration, Religion, Bildung und Geschlecht. Das ist auch Ansatz dieser eindrucksvollen Studie, die im Ergebnis erschüttert. Bedingt durch die Ökonomisierung der Hochschulen und die Verschärfung des Wettbewerbs haben

Verschlagwortet mit , , , |