Buchtipps

Vereinbarkeit gestalten!?

Die Freiheitsgrade erwerbstätiger Eltern, Erwerbs- und Sorgearbeit zu verteilen und zu gestalten, hängen seit je eng mit ihrem sozialen Status, ihrer ethnischen Zugehörigkeit sowie ihrem Geschlecht zusammen. Die inhaltlichen und strategischen Veränderungen in der deutschen Wohlfahrtspolitik der letzten Jahre haben diese Ungleichheitsmuster weiter verschärft statt sie abzubauen. Zu diesen Ergebnissen kommt Katrin Menke in ihrer Arbeit zur Wahlfreiheit erwerbstätiger Mütter

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Vielfalt fördern von Anfang an!

Einstellungsverfahren bieten die Chance, Unternehmen bewusst vielfältiger aufzustellen und den Kreis qualifizierter Bewerber*innen auszuweiten. Zu oft noch werden diese Möglichkeiten verpasst und erfahren zu viele Beschäftige auf Grund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität, ihres Alters, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft sowie ihrer religiösen Orientierung Diskriminierung. 2017 hat im Rahmen einer repräsentativen Befragung jede zweite Person von diskriminierenden Erfahrungen berichtet. Ein

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Wertevermittlung im Dialog

Geflüchteten Menschen die hiesigen Werte und Spielregeln des Zusammenlebens in einem demokratischen Gemeinwesen erfolgreich zugänglich und vertraut zu machen, bedarf der Erweiterung formalisierter Lernangebote im Rahmen von Integrationskursen um alternative, alltagsnahe, lebensweltlich zugreifende, bedarfsorientierte und niederschwellige Ansätze. Neuankommende sollten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt und auf möglichst praxisnahe Weise die Möglichkeit erhalten, Werte, Normen und kulturelle Gepflogenheiten im Kontakt mit

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Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern

Damit sich die Entwicklungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen von Frauen unter den Bedingungen der digitalen Transformation nicht fortschreiben oder verschlechtern, sind schon jetzt entsprechend vorausschauende Maßnahmen zu ergreifen. Mit dem Titel „Zukunft gestalten. Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern“, hat der Deutsche Frauenrat ein Positionspapier mit einer Vielzahl zielführender, bedarfsgerechter und machbarer Empfehlungen vorgelegt. Einige davon finden Sie nachstehend zitiert. Den gesamten Text

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Familienfreundlichkeit weiter im Aufwind

Unternehmen, die auf eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik setzten, sind weiter im Trend. Immer mehr Unternehmen erkennen die hohe Bedeutung des Themas für die Arbeitgeberattraktivität und bieten unterstützende Maßnahmen an. Dies ergab die jüngste Studie des BMFSFJ, die jetzt im neuen Unternehmensmonitor „Familienfreundlichkeit 2019“ nachzulesen sind. Außerdem zeigt die Studie: Besonders positiv auf die Arbeitgeberattraktivität wirkt sich Familienfreundlichkeit aus, wenn

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Frauen in der Arbeitswelt 4.0

Wird die gläserne Decke in einer Arbeitswelt 4.0 verschwinden? Wie werden sich die Karriere- und Erwerbsbedingungen für Frauen verändern? Wie müssen die Weichenstellungen für die Gestaltung von Arbeit 4.0 getroffen werden, damit Geschlechterverhältnisse, Machtverhältnisse, Rollenzuschreibungen und Arbeitsteilung neu verhandelt werden können? Diese Fragen werden in dem Sammelband von Dagmar Preißing und ihren elf Kolleginnen diskutiert und erforscht. Dagmar Preißing selbst

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Beruf & Familie braucht Vielfalt

Nachhaltige und innovative familienbewusste Personalstrategien zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch neuen und alternativen Familienentwürfen Raum zur Entfaltung bieten. Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, heißt auch, der Vielfalt heutiger Familienformen gerecht zu werden. Darüber, wie vielfältig die Formen familialen Zusammenlebens inzwischen sind und welcher Unterstützung sie bedürfen, informiert der neue Sammelband von Carolin Küppers und Eva Harasta.

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Geschlechtergerechte Sprache genauso verständlich

Hierzu haben die beiden Forscher*innen einen Stromliefervertrag eines deutschen Stromversorgers, der mit dem Hinweis, Frauen seien immer mitgemeint, lediglich männliche Formen nutzt, gegendert. Zusätzlich vereinfachten zwei Experten für Textverständlichkeit den Orginaltext, den sie ingesamt als unnötig kompliziert bewerteten. Mit einem einfachen Experiment konnten Marcus Friedrich und Elke Heise bestätigen, dass eine geschlechterbewusste Sprache die Textverständlichkeit keineswegs nevativ beeinflusst. Auch von

Familienfreundlichkeit und Geschlecht

Familienunterstützende Maßnahmen müssen den tatsächlichen Lebensrealitäten von Müttern und Vätern Rechnung tragen, wenn sie Chancengerechtigkeit bewirken sollen. Gewähren familienfreundliche Maßnahmen Gleiches bei ungleichen Chancenbedingungen, kann dies Ungleichheiten sogar verstärken, wie Kathrin von Riesen etwa für die familienpolitische Komponente des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und die pauschale Verlängerung der Tenure Phase für Mütter und Väter ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Sorgearbeit zeigt. Riesen sieht die

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Frauen in „Männerberufen“

Flexible Arbeitsbedingungen erleichtern Frauen den Einstieg in nach wie vor männer­dominierten Erwerbsbereiche. Dies ist nicht nur geschlechterpolitisch, sondern auch arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitisch relevant. Denn: Zwei Drittel aller Engpassberufe sind männertypische Berufe. Die Erhöhung der Frauenanteile kann den branchenspezifisch zugespitzten Fachkräftemangel zumindest teilweise kompensieren. Weiterlesen

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Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung

Die Notwendigkeit, Arbeit altersgerecht zu gestalten, steigt angesichts des demografischen Wandels und der Verlängerung von Lebensarbeitszeiten. Um qualifiziertes Personal langfristig und leistungsfähig im Unternehmen zu halten, wird eine alter(n)sgerechte Gestaltung von Erwerbsverläufen und Arbeitsbedingungen immer wichtiger. Weiterlesen

Männlich, deutsch, Akademikereltern

Zunehmend rückt das Phänomen der Mehrfachdiskriminierung in den Blickpunkt von Forschung und Politik. Statt sich länger auf nur eine Diversitätsdimension zu beschränken, geht es nunmehr verstärkt um das Zusammenspiel von Faktoren wie Migration, Religion, Bildung und Geschlecht. Das ist auch Ansatz dieser eindrucksvollen Studie, die im Ergebnis erschüttert. Bedingt durch die Ökonomisierung der Hochschulen und die Verschärfung des Wettbewerbs haben

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Arbeiten, wann und wo man will

Flexible Arbeitsarrangements kommen nicht automatisch der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zugute. Entscheidend sind die Leistungs- und Betriebskultur sowie die Erwartungen, die Vorgesetzte bzw. Kolleg*innen an die Beschäftigten haben. Dies ergab eine Untersuchung von Yvonne Lott vom WSI. Darin untersuchte sie, ob und unter welchen Bedingungen Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung Sorgearbeit erleichtern und Freiräume für Erholung schaffen. Lott

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Frauen im Nachteil

+++ Pressemitteilung vom 6.3.2019 +++ DIW-Studie nimmt Lohnlücke in einzelnen Berufen unter die Lupe – In Berufen, in denen lange Arbeitszeiten einen hohen Stellenwert haben und überproportional entlohnt werden, sind Gender Pay Gaps größer – Weitere Studie widmet sich dem Gender Care Gap: Frauen erledigen immer noch Großteil der Hausarbeit und Kinderbetreuung Die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt in Deutschland stetig

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Beruf und Familie

Sie sind familienorientiert und wollen nicht um jeden Preis Karriere machen, auf jeden Fall aber Beruf und Familie vereinbaren und das auch, wenn sie denn Karriere machen. Sie wünschen sich flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte, präferieren Teamarbeit und Face-to-Face-Kommunikation, sind leistungsorieniert und die zukünftigen Mitarbeiter*innen: Männer, Frauen und Divers der Generation Z. Bei der Wahl ihrers Arbeitgebers achten sie auf die

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Doppel-Karrieren realisieren

Im Verbund machen 15 nordbayerische Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vor, wie ein Dual Career Service auch in Deutschland die gemeinsame Lebensplanung karriereorientierter Paare unterstützen kann. Das Dual Career Netzwerk Nordbayern (DCNN) hat es sich zum Ziel gemacht, die von ihren Mitgliedseinrichtungen rekrutierten Mitarbeitenden sowie ihre Lebenspartner*innen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bei der Suche nach einer

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Erreichbar nach Feierabend

++ Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung zu einer neuen Studie zur Erreichbarkeit nach Feierabend und Work-Life-Balance ++ Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nach Feierabend oder am Wochenende für ihr Unternehmen erreichbar. Wer in der Freizeit arbeitet, ist sehr oft weniger zufrieden mit der Work-Life Balance. Die leidet vor allem, wenn Beschäftigte den Druck verspüren, erreichbar sein zu müssen. Doch selbst in den

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Geschlechterrelevanzen im Überblick

Wer sich schnell und fundiert über die Bedeutung informieren möchte, die Geschlecht in gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Kontexten hat, greift am besten zu diesem neuen Handbuch. Mit seinen 155 Beiträgen bietet es einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsansätze, Themen und Debatten und hilft, mögliche disziplinäre und eigene Verengungen zu hinterfragen. Die Aufsätze behandeln zentrale Fragen der Frauen- und

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Geschlechtsspezifische Arbeitszeitmuster

Die Arbeitszeiten sind in den letzten Jahren deutschlandweit ziemlich stabil geblieben. Abhängig Beschäftigte arbeiteten 2016 durchschnittlich 35,2 Stunden in der Woche. Die Arbeitszeiten von Männern haben sich seit 2010 leicht verringert. Frauen arbeiten heute länger. Insbesondere haben die teilzeitbeschäftigten Mütter in den letzten Jahren ihren Stundenumfang erhöht. Als Folge davon hat sich der Gender Time Gap (von 9,3 Std. auf

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Jobsharing für Führungskräfte

Geteilte Führung braucht Kooperationswillen, klare Arbeitsaufteilung und Akzeptanz im Unternehmen. Dies zeigt eine Studie, die Forscher*innen der International School of Management über die personalen und organisationalen Voraussetzungen von Jobsharing auf Führungsebene eben abgeschlossen hat. Ricarda Merkwitz und Götz Walter sind überzeugt, dass sich der Erfolg geteilter Führung nicht von allein einstellen wird. Alphatiere, so die beiden weiter, können das Modell

Das andere Achtundsechzig

Christina von Hodenbergs Buch zeigt ein anderes 68 jenseits der immer wieder erzählten Storylines. Statt als bloßen Studentenprotest und Generationenkonflikt begreift Hodenberg die 68er Jahre als gesamtgesellschaftliche Bewegung, die deutlich früher begann und wesentlich dazu beitrug, die Geschlechterverhältnisse zu politisieren und zu verändern. „Fast schon stereotyp wird 1968 heute von Historiker*innen vor allem als kulturelle Revolution oder ‚Lebensstilrevolution‘ verstanden“, so

Damenwahl!

100 Jahre Frauenwahlrecht haben wir in diesem Jahr wohl eher zur Kenntnis genommen als gefeiert. Das Historische Museum Frankfurt allerdings hat dem Jubiliäum eine große Schau gewidmet und dazu einen prachtvollen und großformatigen Katalog herausgegeben. Durch Inhalt und Aufmachung macht er begreifbar, welch tiefgreifenden Einschnitt die Einführung des Stimmrechts für Frauen bis heute darstellt. Zugleich ordnet er das singuläre historische

Geschlecht historisch betrachtet

Die hier zusammengestellten Essays basieren auf originellen Text- und Bilddokumenten. In der historischen Kontextualisierung geben sie Einblicke in die Vorstellungen und Ausdrucksformen von Geschlecht früherer Zeiten. Die Analysen machen nachvollziehbar, wie eben diese vergangenen Vorstellungen und Ausdrucksformen von Geschlecht zum Teil in die Gegenwart hineinwirken und der gezielten Veränderung bedürfen. Dies wird besonders deutlich an der Geschichte des Feminismus. Gisela

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Geschlecht, Macht, Arbeit

Wer sich einen schnellen Überblick über die aktuellen, arbeitgeberrelevanten Vereinbarkeits- und Gleichstellungsthemen verschaffen möchte, empfehlen wir das WZB-Themenheft „Wie die Geschlechter Macht und Arbeit verteilen“, das im September 2018 erschienen ist. Wie sie es hinbekommen solle, sich nicht als „der erste Fellow“ vorstellen zu müssen, da es doch weder eine Übersetzung noch eine weibliche Form gibt, wundert sich einleitend WZB-Präsidentin

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Vereinbarkeitskonflikte durch Homeoffice?

Mobil Arbeitende erleben häufiger als andere Beschäftigte Spannungen zwischen Beruf und Familie. Dies legt eine Sonderauswertung des European Working Conditions Survey aus 2015 nahe. Darin bestätigten zwei Drittel der Beschäftigte in Telearbeit – und damit rund fünf Prozent mehr als diejenigen, die ausschließlich im Betrieb arbeiten – , dass der Beruf die Zeit für Familie reduziert. Zudem würden Familienpflichten die Konzentration

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Personalmaßnahmen für Ältere

Deutschlands Beschäftigte werden merklich älter. Doch noch reagiert kaum ein Unternehmen mit angemessen altersspezifischen Personalmaßnahmen. Deutschlands Beschäftigte werden merklich älter 2017 waren bereits sechs Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zwischen 55 und 65 Jahre alt. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2000. Um ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit bis zum Eintritt in die Rente zu erhalten, spielen individuelle Motivation und Gesundheit

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Geschlecht bestimmt Arbeitsbewertung

Die aktuellen Zahlen zum Gender Pay Gap in Deutschland sind ernüchternd. Die unbereinigte Lohnlücke zwischen Männern und Frauen liegt noch immer bei rund 21% Prozent und hat sich in den letzten Jahren kaum geschlossen. In der Lesart der Europäischen Kommission ist am Gender Pay Gap Index der Erfolg nationaler Gleichstellungsbemühungen abzulesen. Demzufolge besteht für Deutschland nach wie vor großer Handlungsbedarf,

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Arbeit 4.0 und Arbeitsrecht

Was ist in Zeiten von New Work noch Arbeitszeit? Wann endet der Arbeitstag und wann beginnt das Privatleben? Wie mit der Entgrenzung von Arbeit und Leben umgehen? Wie verhalten sich der telefonisch abends um neun erteilte Arbeitsauftrag oder die Zuschaltung zur Telefonkonferenz vom Urlaubsort aus zum Arbeitsschutzgesetz? Ist es zulässig, wenn Beschäftigte nach dem in Betrieben praktizierten „bring your own

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Auf dem Weg zur Arbeit 4.0

Proaktiv den Herausforderungen zu begegnen, die sich im Kontext der voranschreitenden Digitalisierung bereits heute abzeichnen, ist Credo der Betriebswissenschaftlerinnen Jutta Rump und Silke Eilers. In ihrem Buch „Auf dem Weg zur Arbeit 4.0“ legen sie ihren Fokus auf den Umgang mit diesen Trends und Entwicklungen in der betrieblichen Praxis. In verschiedenen Beiträgen aus Wissenschaft und unternehmerischer Praxis werden zentrale Aspekte

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Aktive Vaterschaft weiter im Trend

Inzwischen nimmt bereits jeder dritte Vater eine Elternzeit, reduziert den Arbeitszeitumfang oder unterbricht die Erwerbstätigkeit für einen bestimmten Zeitraum. 60 Prozent der Eltern von Kindern unter drei Jahren wünschen sich eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Und: dieser Wunsch bleibt auch nach einer Trennung bestehen. Allem Anschein nach unterstützt das ElterngeldPlus die Realisierung aktiver Vaterschaft zumindest in den ersten Lebensmonaten des Kindes positiv.

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