Buchtipps

Akademikerpaare werden Eltern

Rollenfindung und Bewältigungsstrategien

Akademiker*innen erleben die Familiengründung als selbstbestimmt und selbstgewählt. Ihre Elternschaft bewerten sie als Gestaltungsspielraum, der emotionale Erfahrungen und Chancen biografischen Wachstums bietet. Am Übergang zur Erstelternschaft agieren sie pragmatisch und rational. Die Retraditionalisierung in der Paarbeziehung betrachten sie, weil selbst gewählt, als nicht problematisch. Zu diesen Ergebnissen kommt Tina Kleikamp. Für ihr Dissertationsprojekt hat sie neun Akademikerpaare über viele Monate

Mutterschaft heute

Konstruktionen und Erfahrungen

Was Mutterschaft bedeutet, ändert sich im Zeitverlauf. Ebenso variieren die Vorstellungen über Erziehungsziele, Erziehungsstile und die Erkenntnisse, was Kinder für persönliches Wachstum benötigen. Variabilität besteht in Abhängigkeit von der sozialen, der kulturellen und der generationellen Zugehörigkeit. Ebenso spielen sexuelle Orientierung und ethnische Herkunft eine Rolle. Die Diversität findet im öffentlichen Diskurs um Mutterschaft, sexuelle Selbstbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und

Prekäre Gleichstellung

Folgen der Ökonomisierung der Wissenschaft

„Die systematischen Lücken in der Grundfinanzierung von Forschung und Lehre korrespondieren mit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen des akademischen Personals und hier insbesondere des befristet beschäftigten Mittelbaus. Unter den Bedingungen des verschärften Wettbewerbs um knappe Stellen und Fördermittel arbeiten Promovierende und Postdocs immer mehr, während sie zugleich immer weniger Sicherheiten für ihre Lebensplanung und keine angemessene Entlohnung erhalten.“ Wie dieser alamierende

Gender und Diversity in Organisationen

Buchtipp zu Einführung und Praxistransfer

Dass Frauen und Männer im betrieblichen Alltag selbstverständlich gleich behandelt werden, ist inzwischen gängiges Motiv. Häufig wird mit ihm die Notwendigkeit organisationaler Maßnahmen zur Förderung von Gleichstellung und Chancengerechtigkeit in Frage gestellt und negiert. Diese Einschätzung impliziert jedoch häufig eine Vielzahl blinder Flecken in der Wahrnehmung gleichwohl bestehender Ungleichheit. Gleichzeitig wird die notwendige Auseinandersetzung mit Ungleichheit stiftender Mechanismen, die im

Antifeminismus im Aufwind

Buchtipp zu Hintergründen und Diskursen

Debatten um die Bildungsverlierer Jungen motivierten zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Formierung maskulistischer Vereine, die gegen feministische, vermeintlich männerfeindliche Prägungen der Gesellschaft anschrieben und argumentierten. Sie schufen das Narrativ des Feminismus als männerfeindliches wie widernatürliches Projekt, das u.a. die bildungspolitische Benachteiligung von Jungen in sich trage. Volker Zastrows Artikel in der FAZ vom 20.6.2006 verstehen Wissenschaftler*innen im Rückblick als

Familien-und Pflegezeitgesetz

Buchtipp für betriebliche Ansprechpersonen

Zugeschnitten auf die Anforderungen einer betrieblichen Beratung beantwortet der Autor die wichtigsten arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen zum Pflegezeitgesetz und zum Familienpflegezeitgesetz. Insbesondere die Änderungen seit 2015 werden dabei herausgearbeitet. Betriebliche Beratungsstellen finden hier schnelle Hilfe und rechtlich verlässliche Antworten auf alle Fragen aus der Praxis. Der Kommentar zum Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz stellt alle notwendigen Informationen gebündelt dar. Kossens, Michael (2016):

Zur Naturalisierung des Geschlechts

Buchtipp zur Anti-Genderismus Debatte

Natur lässt sich nicht ohne Kultur erschließen und Kultur erscheint selbst häufig als naturalisierte Vorgabe. Dieser Annahme folgend, wollen die Autor*innen dieses Sammelbandes erforschen, wie Geschlecht als naturhaft konstruiert wird oder auch nicht und was die Implikationen der jeweiligen Entwürfe sind. Anlass der Veröffentlichung ist die aktuelle Anti-Genderismus Debatte. Teil eins des Buches fokussiert die institutionellen, fachwissenschaftlichen und erkenntnistheoretischen Voraussetzungen

Frauen fördern in der Wissenschaft

CEWS bringt Licht in den Förderdschungel

CEWS will mit ihrer neuen Publikatin zur Förderung von für Frauen in Wissenschaft und Forschung beitragen und hat Fördermaßnahmen speziell für (Nachwuchs)­Wissen­schaftler­innen zusammengetragen. Die Zusammenstellung beinhaltet: Förderstipendien für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen, Preise und Auszeichnungen, Mentoring/Coaching-Programme, Gastprofessuren für Frauen- und Geschlechterforschung, Frauenstudiengänge, Netzwerke, Fördereinrichtungen und –initiativen, Web-/Informationsressourcen zur Frauen und Gleichstellungsförderung. CEWS erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und unterstreicht, dass die aufgeführten

Die Teufelin steckt im Detail

Buchtipp zum Frauentag

Die Debatte um Sprache und Geschlecht dauert im deutschen Sprachraum nun seit fast 50 Jahren an und ist alles andere als geklärt. Die Auseinandersetzung um ein geschlechtergerechtes Sprachhandeln polarisiert und emotionalisiert. Ein rauer, aggressiver werdender Unterton durchzieht die Debatte. Die Positionen werden oft verbissen und zuweilen missionarisch verteidigt. Die Empfehlungen reichen von der Rückkehr zum Althergebrachten über das Binnen_I und

Gender in der Gefährdungsbeurteilung

Handlungshilfe von Verdi erschienen

Gender hat als Kategorie im Arbeits- und Gesundheitsschutz zunehmend Aufmerksamkeit erlangt. Der Wandel der Arbeitsbedingungen durch Arbeit 4.0 wirkt sich auf Frauen und Männer unterschiedlich aus. Dies statistisch zu erfassen und zu bearbeiten, möchte Verdi mit seiner Handlungshilfe befördern. Diese beruht auf Ergebnissen des Projekts „Gender-Stress. Geschlechterrollen und psychische Belastungen in der Arbeitswelt“, das im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und ver.di

Väterorientierte Personalpolitik

Neuer Leitfaden erschienen

Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie hat einen Leitfaden für väterorientierte Personalpolitik herausgebracht. Die Broschüre „Väter und Vereinbarkeit“ liefert praktische Beispiele und Tipps für den betrieblichen Alltag, denn auch Väter wollen vereinbaren. Ein besonderes Extra: die „Väterpost“ als hilfreiches Instrument. Der neue Leitfaden bringt die wichtigsten Daten und Fakten zum Thema Väter und Vereinbarkeit. In Interviews kommen Expertinnen und Experten aus Praxis

Gerechte Teilhabe im Alter ermöglichen

Erwerbsbeteiligung und betriebliche Verantwortung

Wie schaffen wir es, die Versorgung in Gesundheit und Pflege so zu gestalten, dass sie der steigenden Zahl älterer, oft mehrfach und chronisch kranker Patientinnen und Patienten gerecht wird? Wie werden wir der wachsenden Vielfalt im Alter gerecht – in den Lebensentwürfen, kulturellen Identitäten und unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Bedarfe? Dies sind die von Landesministerin Barbara Steffens ausformulierten Leitfragen dieser Studie.

Frauen stärken Frauen

Erfolgskonzepte für Frauen in Führung

„Gute Leistung wird vorausgesetzt und reicht alleine nicht, um am Markt heute erfolgreich zu sein. Wer sich bekannt machen will, der muss dafür sorgen, dass andere positiv über seine Ideen und Erfolge sprechen. Das Thema Vermarktung spielt somit eine große Rolle im Arbeitsleben.“ Wie das geht und was Frauen auf dem Weg nach oben besonders bedenken sollen, verraten Katja Hofmann

Für mehr Frauen in Führung

Gelingensfaktoren betrieblicher Strategien

Erst wenn sich die kognitiven und normativen Konzepte auch auf der Individualebene verändern, wird sich die Geschlechterungleichheit auf Führungsebene angleichen lassen. Dies ist eine der zentralen Aussagen von Jeanette Trenkmann. Für ihre Dissertation hat sie exemplarisch die Bemühungen ein großes deutsches Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche analyisiert, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Die Autorin zeichnet an Hand ihrer Einzelfallstudie das strategische

Führungskraft im Handumdrehen

Handbuch für Frauen in Führung

Auch zwei Jahre nach Einführung der Frauenquote gelingt es Männern häufiger als Frauen, ihre Karriereambitionen zu verwirklichen und in die höchsten Positionen aufzusteigen. Angehörige der Generation Y und Z (Geburtsjahrgänge ab 1980) gehen davon aus, dass Frauen heute die gleichen Karrierechancen wie Männer hätten, sie diese lediglich ergreifen müssten. Gleichwohl spielen traditionelle Rollenbilder in der Einschätzung von Aspekten wie Durchsetzungsvermögen,

Frauen in Führung

Ursachen der Unterrepräsentanz

Mehr emotionale Bildung auf der individuellen Ebene, mehr Dynamik in den Betrieben empfiehlt Stefanie Schmitt-Bauer zur Überwindung des nach wie vor bestehenden Geschlechterungleichgewichts auf Führungsebene. Schmitt-Bauer wertet in ihrer Doktorarbeit eine Vielzahl statistischer Daten zur Beschreibung der Unterrepräsentanz von Frauen in allen Führungsebenen aus. Sie unternimmt eine breit angelegte Ursachensuche, indem sie vorliegende Forschungsergebnisse und Erklärungsmodelle auf Plausibilität hin überprüft.

Frauen errechnen bemannte Raumfahrt

Mathematikerinnen bei der NASA

Die West Area Computing Unit leistete 1943 bis 1958 für die Luft- und Raumfahrtforschung des National Advisory Committee for Aeronautics (NACA), der Vorgängerorganisation der NASA, die so unabdingbaren, komplizierten und zeitaufwendigen Berechnungen, mit Stift, Zettel und einfachen Rechenmaschinen. Die Gruppe bestand ausschließlich aus afroamerikanischen Frauen, ausnahmslos Mathematikerinnen mit Abschluss und Erfahrung in der Raketenforschung. Aufgrund der in den USA nach

Chancengleichheit durch und für soziale Berufe

Neues aus der Forschung

Die Transformation zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft einschließlich der damit verbundenen geschlechter- und gleichstellungsbezogenen Herausforderungen schreitet weiter voran. Sozialen (Frauen-)Berufe kommt in diesem Veränderungsprozess eine Schlüsselposition zu. Sie eröffnen Möglichkeiten der Teilhabe und Selbstbestimmung für ihre Adressat*innengruppen. Gleichzeitig aber hinken Anerkennung und Lohnniveau für die Beschäftigten hinter der gesellschaftlichen Relevanz her und verringern geschlechtsspezifische Ungleichheitsmuster die Teilhabechancen eben jener, die

Clärchens Ballhaus

100 Jahre Kulturgeschichte

Als Bühlers Tanzlokal im Jahr 1913 in Berlin seinen Betrieb aufnahm, war es ein Ballhaus von etwa 800, in das die Berlinerinnen und Berliner allabendlich zum populären Tanzvergnügen einkehrten. Heute ist Clärchens Ballhaus, wie Bühlers Tanzlokal schon bald im Volksmund hieß, immer noch ein beliebtes Ziel von Tanzvergnügten aus Stadt und Umland und dabei Relikt, Zeitkapsel und Sehnsuchtsort zugleich. Wie

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Fallbeispiele und Anwendungshilfen

2006 eingeführt hat sich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz trotz der bestehenden Defizite als ein wichtiges Instrument etabliert, um gegen Diskriminierung vorzugehen. Maria Wersig, Professorin für rechtliche Grundlagen der sozialen Arbeit, hat nun ein kompaktes Nachschlagewerk für Studierende und Menschen in der Beratung erstellt. Wersigs Buch vermittelt Grundkenntnisse des Antidiskriminierungsrechts und bietet einen strukturierten Überblick über die zentralen Vorschriften des AGG. In

Führungskräfte mit Familie

Was stresst, was entlastet

Je höher die Position, umso eher wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als konfliktär wahrgenommen. Dass dies zudem Frauen in der Regel noch mehr als Männer tun, ist seit längerem bekannt. Was das unterschiedliche Stressempfinden von Vätern und Müttern bei gleicher Erwerbstätigkeit bedingt, haben Anne Busch-Heizmann und Elke Holst nun unter Nutzung des sozio-ökonomischen Panels SOEP näher untersucht. In

Partnerschaftliche Arbeitsteilung

Das Kind im Mittelpunkt

Neuen Erhebungen zufolge wünschen sich aktuell bereits 60 Prozent der Eltern kleiner Kinder, Arbeit, Kindererziehung und Haushalt paritätisch untereinander aufzuteilen. In ihrer jüngsten Studie analysiert SowiTra Motive und Umsetzungsvoraussetzung für eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Erstmals wird darüber hinaus auch die Sicht der Kinder selbst, deren Wünsche, Erfahrungen und Schlussfolgerungen für eine eventuell eigene Familie, einbezogen. Die Forschungsergebnisse stellen vor allem die

Gleichstellungsindex 2017

Deutschland nach wie vor nur im EU-Mittelfeld

Deutschland liegt in Sachen Gleichstellung nach wie vor lediglich im Mittelfeld der EU-Mitgliedsstaaten. Mit einem Gleichstellungindex von 65,5 ordnet sich Deutschland hinter den skandinavischen, den baltischen Staaten, den BENELUX Ländern sowie Frankreich auf Platz 12 ein und unter dem EU-Durchschnitt ein. Mit einem Wert von 71,4 fällt der für Deutschland errechnete Index für den Bereich „Arbeit“ zwar höher aus. Aber

Erfolgsfaktor: Unternehmenskultur

Unverzichtbar für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Der direkte Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Vereinbarkeit von Beruf, Pflege und Familie ist nachweisbar: Über 99 Prozent aller Beschäftigten in Unternehmen mit einer sehr familienfreundlichen Unternehmenskultur bestätigen, Familie und Beruf gut oder sehr gut miteinander vereinbaren zu können. Auf Basis einer repräsentativen Befragung von Arbeitgeber*innen und Beschäftigten wurde erstmals auf breiter Basis die Bedeutung einer tief verankerten familienbewussten Unternehmenskultur für

Vielfalt wertschätzend führen

Buchtipp zur Umsetzung

Wie Führungskräfte geschlechter- und diverstitätsgerecht führen und Chancengerechtigkeit mittels organisationaler Lernprozesse fördern können, zeigt das neue Buch von Hildegard Macha, Hildrun Brendler und Catarina Römer. Vorgestellt werden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes mit klein- und mittelständischen Unternehmen, in denen Gleichstellungsthemen bislang nicht gezielt bearbeitet worden sind. Ausgehend von den Theorien der Organisations- und der Geschlechterforschung konzipieren die Autorinnen ein Trainings- und

Lebenswerte digitale Gesellschaft?

Impulspapier zur digitalen Agenda des Bundes

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht nach wie vor im Fokus der Digitalisierungsvision des Bundes. Von neuen Chancen für mehr Zeitsouveränität ist die Rede sowie von Zeitersparnissen, die Homeoffice und mobiles Arbeiten für erwerbstätige Eltern und pflegenden Mitarbeiter*innen ermöglichen. Das neue Impulspapier des BMFSFJ ermutigt, auch für Berufsfelder, die auf den ersten Blick nicht für die Verlagerung des Arbeitsplatzes geeignet scheinen, die Gestaltungsspielräume immer wieder neu auszuloten.

Alter(n) als soziale und kulturelle Praxis

Buchtipp

Das neue Buch von Cordula Endter und Sabine Kinietz birgt vielfältige neue Einsichten zum Alter(n), das sie als soziale und kulturelle Praxis vorstellen. Aus kulturwissenschaftlicher und ethnologischer Sicht nähern sich die Autor*innen dem Thema und ermöglichen den Leser*innen einen Blickwechsel. Wie wird man eigentlich alt? Wie verändern sich biografische Erfahrungen und Erinnerungen? Die Beiträge des Buches bringen den Leser*innen kulturelle

Muster partnerschaftlicher Arbeitsteilung

Aktuelle Trends und Präferenzen

Welche Faktoren über die Aufteilung der Erwerb- und Familienarbeit zwischen Müttern und Vätern entscheiden, untersuchte bereits 2015 das Institut für Demoskopie Allensbach. Die Studie ergab eine Reihe für Arbeitgeber*innen und Hochschulen relevante Befunde. Partielle Spezialisierung der Elternteile nach der Geburt eines Kindes liegt im Trend der Zeit Nach wie vor verändert die Geburt eines Kindes die Erwerbskonstellationen in Paarbeziehungen in

Arbeitszeit und Betreuungsumfang

Wünsche und Einstellungen von Müttern

Die Einstellungen von Frauen zu Müttererwerbstätigkeit und externer Kinderbetreuung sind Thema einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Ergebnisse unterstützen die familienpolitischen Forderungen einer Familienzeit mit vollzeitnahen Arbeitszeitmodellen für Eltern. Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen variiert je nach Familienkontext Die Lücke zwischen der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen ist in den letzten Jahren kleiner geworden. Die Erwerbstätigenquote liegt

Arbeitsbedingungen und elterliche Aufgabenteilung

Rolle und Bedeutung betrieblicher Förderung

Unter welchen Bedingungen es gelingen kann, dass sich Mütter und Väter Erwerbs- und Familienarbeit ausgewogen aufteilen und ihre diesbezüglichen Wünsche realisieren können, ist Kernfrage einer neuen WZB-Studie. Im Ergebnis kommen deren Autorinnen zu dem Schluss, dass eine egalitäre Aufgabenteilung umso wahrscheinlicher wird, je familienfreundlicher eine Organisation ist und je stärker diese Familienfreundlichkeit mit Gleichstellungszielen verknüpft ist. Wachsender Zuspruch für eine

Online-Test zur Familien­freund­lich­keit und betrieb­lichen För­derung einer partner­schaftlichen Arbeits­teilung. [zum Test]

audit berufundfamilie

Dr. Elisabeth Mantl ist seit 2005 zertifizierte Auditorin für das audit berufundfamilie, das eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen hilft. Weiterlesen →