Gleichstellung und Diversität

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Mit „eg-check.de“ hat die Antidiskriminierungsstelle ein Instrument für Unternehmen entwickelt, das ungleiche Lohnniveaus von Männern und Frauen aufdecken und Diskriminierungsrisiken von Frauen bei der Entgeltzahlung entgegenwirken soll. „eg-check.de“ macht nachvollziehbar, ob gleichrangige Arbeit diskriminierungsfrei und unabhängig vom Geschlecht bewertet und entlohnt wird. Benachteiligungsstrukturen sind oft nicht klar nachvollziehbar. Sie wirken unterschwellig, selten als offen diskriminierende Prozesse. Mit „eg-check.de“ hat die

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Gleiche Chancen in der Wissenschaft

Ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter und die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere sind elementare Bausteine für Chancengleichheit im Wissenschaftssystem. Sie trägt dazu bei, das Talent- und Innovationspotential an deutschen Hochschulen voll auszuschöpfen und den Wissenschaftsstandort Deutschland zu sichern. Doch gerade nach der Promotion verlassen viele Frauen die Wissenschaft.[i] Viele Forschungseinrichtungen haben das erkannt und wollen gegensteuern, um den Anteil

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Gendergerechtigkeit in der digitalisierten Welt?!

Frauen und Männern unterscheiden sich in der Nutzung und Handhabung digitaler Medien und Produkte. Auf der Skala von 0 bis 100 Punkten liegen Frauen bei einem durchschnittlichen Digitalisierungswert von 51 Indexpunkten, Männer bei 61. Auch sind die technische Ausstattung und die Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten verschieden. Dies ergab die jüngst veröffentlichte Studie „Digital Gender Gap – Lagebild zu Gender(un)gleichheiten in

Celebrate Diversity?!

Vielfalt wahrnehmen, schützen, nutzbar managen. Diversity Management changiert zwischen Antidiskriminierungs- und Ressourcenperspektive, zwischen Gesetzesnorm und Unternehmensinitiative. Was genau unter Vielfalt und Diversity Management gefasst und angestrebt wird, ist kontextabhängig. Wibke Frieß, Anna Mucha und Daniela Rastetter haben genau diese Bedeutungsvielfalt zum Ausganspunkt genommen, sich mit der Unterschiedlichkeit der Konzepte kritisch auseinanderzusetzen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und notwendige Interventionen und Korrekturen

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Partnerschaftlich zu mehr Chancengerechtigkeit

2020 steht im Zeichen der Gleichstellung. Und das ist richtig: Von echter Gleichstellung sind wir noch weit entfernt. So hat es auch Familienministerin Franziska Giffey in ihrer ersten Pressekonferenz des Jahres formuliert und die Verabschiedung einer Gleichstellungsstrategie einschließlich der Gründung eines Gleichstellungsinstituts angekündigt. Im Kern geht es ihr um: den weiteren Abbau des Gender-Pay-Gaps die Förderung von Frauen in Führung

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Space Girls. Nach einer wahren Geschichte

Maiken Nielsen hat die Geschichte der 13 US-Pilotinnen, die als Astronautinnen für den ersten Mondflug getestet wurden und dann doch nicht zum Mond durften, weil sie Frauen waren, zu einem spannenden Roman verarbeitet. Juni, Hauptfigur des Romans, verkörpert die Mercury 13, wie die Gruppe der Testpilotinnen genannt wurde. In ihr versammelt sich deren Mut, Motivation und Sportlichkeit. Sie erlebt die

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Hochbegabt und lang vergessen

Siebenmal hat sie Kaiser Wilhelm II. porträtiert. Sie malte Generalfeldmarschall von Moltke und viele andere. 1902 war sie erste Jurorin der Großen Berliner Kunstausstellung. Nach ihrem Umzug nach New York 1908 porträtierte sie die Hautevolee Amerikas, unter ihnen weitere herausragende Persönlichkeiten wie Theodore Roosevelt oder Andrew Carnagy. (54) Die Rede ist von der gebürtigen Ungarin Vilma Parlaghy (1863-1923), Malerfürstin ihrer

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Was Sex und Sozialismus miteinander zu tun haben

 „Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben. Und andere Argumente für ökonomische Unabhängigkeit“ ist ein Plädoyer für einen anderen Blick auf die Geschichte des Staatssozialismus und seiner Einflüsse auf die Emanzipation von Frauen, das provoziert. Seit rund 20 Jahren befasst sich die Historikerin und Autorin des Buches Kristen R. Ghodsee mit der Frage, wie sich Kapitalismus und Sozialismus auf Mutterschaft,

Weniger Gender-Pay-Gap durch mehr Vereinbarkeit

EIGE ist überzeugt: erst wenn sich in Europa Formen partnerschaftlicher Arbeitsteilung in Beruf und Familie durchgesetzt haben, wird sich auch der Gender-Pay-Gap verringern. Dass der Gender-Pay-Gap nämlich trotz steigender Erwerbsbeteiligung und steigendem Bildungsniveau von Frauen und dem Bedeutungsgewinn partnerschaftlicher Arbeitsteilung weiter fortbesteht, führt EIGE vor allem auf die familienbedingten Auszeiten, die Präferenz von Teilzeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und

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Vielfalt fördern von Anfang an!

Einstellungsverfahren bieten die Chance, Unternehmen bewusst vielfältiger aufzustellen und den Kreis qualifizierter Bewerber*innen auszuweiten. Zu oft noch werden diese Möglichkeiten verpasst und erfahren zu viele Beschäftige auf Grund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität, ihres Alters, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft sowie ihrer religiösen Orientierung Diskriminierung. 2017 hat im Rahmen einer repräsentativen Befragung jede zweite Person von diskriminierenden Erfahrungen berichtet. Ein

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Wertevermittlung im Dialog

Geflüchteten Menschen die hiesigen Werte und Spielregeln des Zusammenlebens in einem demokratischen Gemeinwesen erfolgreich zugänglich und vertraut zu machen, bedarf der Erweiterung formalisierter Lernangebote im Rahmen von Integrationskursen um alternative, alltagsnahe, lebensweltlich zugreifende, bedarfsorientierte und niederschwellige Ansätze. Neuankommende sollten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt und auf möglichst praxisnahe Weise die Möglichkeit erhalten, Werte, Normen und kulturelle Gepflogenheiten im Kontakt mit

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Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern

Damit sich die Entwicklungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen von Frauen unter den Bedingungen der digitalen Transformation nicht fortschreiben oder verschlechtern, sind schon jetzt entsprechend vorausschauende Maßnahmen zu ergreifen. Mit dem Titel „Zukunft gestalten. Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern“, hat der Deutsche Frauenrat ein Positionspapier mit einer Vielzahl zielführender, bedarfsgerechter und machbarer Empfehlungen vorgelegt. Einige davon finden Sie nachstehend zitiert. Den gesamten Text

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Frauen in der Arbeitswelt 4.0

Wird die gläserne Decke in einer Arbeitswelt 4.0 verschwinden? Wie werden sich die Karriere- und Erwerbsbedingungen für Frauen verändern? Wie müssen die Weichenstellungen für die Gestaltung von Arbeit 4.0 getroffen werden, damit Geschlechterverhältnisse, Machtverhältnisse, Rollenzuschreibungen und Arbeitsteilung neu verhandelt werden können? Diese Fragen werden in dem Sammelband von Dagmar Preißing und ihren elf Kolleginnen diskutiert und erforscht. Dagmar Preißing selbst

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Geschlechtergerechte Sprache genauso verständlich

Hierzu haben die beiden Forscher*innen einen Stromliefervertrag eines deutschen Stromversorgers, der mit dem Hinweis, Frauen seien immer mitgemeint, lediglich männliche Formen nutzt, gegendert. Zusätzlich vereinfachten zwei Experten für Textverständlichkeit den Orginaltext, den sie ingesamt als unnötig kompliziert bewerteten. Mit einem einfachen Experiment konnten Marcus Friedrich und Elke Heise bestätigen, dass eine geschlechterbewusste Sprache die Textverständlichkeit keineswegs nevativ beeinflusst. Auch von

Gender und Diversity

Sie wollen wissen, ob eine diversitätsfördernde und gleichstellungsorientierte Personalstrategie den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen steigern kann oder ob die Berufung von Frauen in den Aufsichtsrat und Vorstand eines Unternehmens eine verbesserte Performance garantiert? Dann können Sie sich ab jetzt hier fundiert informieren!Die neue Infoplattform des Instituts für Arbeitsmarktforschung IAB stellt Studien vor, die auf Team- und Unternehmensebene analysieren, wie sich

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Menschen mit Behinderung beschäftigten

Seit mehr als 20 Jahren setzt die Berliner Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung gmbH, kurz gsub, auf Vielfalt. Zunächst im Fokus standen Frauenförderung und Gleichstellung. Seit sechs Jahren ist das Unternehmen mit dem audit berufundfamilie zertifziert, und es ermöglicht, die unterschiedlichsten Lebensentwürfe und Familienformen mit den beruflichen Anforderungen gut in Einklang zu bringen. Weiterlesen

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Frauen in „Männerberufen“

Flexible Arbeitsbedingungen erleichtern Frauen den Einstieg in nach wie vor männer­dominierten Erwerbsbereiche. Dies ist nicht nur geschlechterpolitisch, sondern auch arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitisch relevant. Denn: Zwei Drittel aller Engpassberufe sind männertypische Berufe. Die Erhöhung der Frauenanteile kann den branchenspezifisch zugespitzten Fachkräftemangel zumindest teilweise kompensieren. Weiterlesen

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Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit

Die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit geht voran. Rund ein Drittel der Geflüchteten ist drei Jahre nach dem ersten großen Zuzug sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Wir haben uns mit den beiden Fachfrauen Yvonne Meyer von der IHK und Vera Kirchesch von der FH Potsdam unterhalten… Weiterlesen

Männlich, deutsch, Akademikereltern

Zunehmend rückt das Phänomen der Mehrfachdiskriminierung in den Blickpunkt von Forschung und Politik. Statt sich länger auf nur eine Diversitätsdimension zu beschränken, geht es nunmehr verstärkt um das Zusammenspiel von Faktoren wie Migration, Religion, Bildung und Geschlecht. Das ist auch Ansatz dieser eindrucksvollen Studie, die im Ergebnis erschüttert. Bedingt durch die Ökonomisierung der Hochschulen und die Verschärfung des Wettbewerbs haben

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Frauen im Nachteil

+++ Pressemitteilung vom 6.3.2019 +++ DIW-Studie nimmt Lohnlücke in einzelnen Berufen unter die Lupe – In Berufen, in denen lange Arbeitszeiten einen hohen Stellenwert haben und überproportional entlohnt werden, sind Gender Pay Gaps größer – Weitere Studie widmet sich dem Gender Care Gap: Frauen erledigen immer noch Großteil der Hausarbeit und Kinderbetreuung Die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt in Deutschland stetig

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Männer – Frauen – Karrieren

Vieles ist erreicht in Sachen Gleichstellung. Vieles bleibt noch zu tun, ehe Frauen und Männer die gleichen Chancen auf berufliche Entwicklung und Karriere vorfinden. In geschlechtsspezifischen Stereotypien wahrzunehmen, zu denken und zu ordnen, wirkt noch heute nach, auch wenn wir uns schon frei von Vorurteilen wähnen. Stereotype Geschlechtszuschreibungen wirken im Vor- und Unterbewussten und umso mehr, je weniger wir über

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Frauentag ist Feiertag

Berlin hat frei. Es ist Frauentag. Seit diesem Jahr ist er in der Hauptstadt arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag.[i] Wie Thüringen fehlte Berlin ein zehnter Feiertag. Während sich Thüringen für den Weltkindertag als weiteren Feiertag entschied, fiel in Berlin die Wahl der Berliner Abgeordneten im Januar diesen Jahres auf den internationalen Frauentag. Damit setzte sich der Frauentag gegenüber dem Reformationstag am 31.

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Betriebliche Gleichstellungsarbeit

Ab sofort können Sie Mittel zur Evaluation Ihrer betrieblichen Gleichstellungsarbeit bei der Antidiskriminierungsstelle abrufen! Gern unterstützen wir Sie bei der Analyse! Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt erneut eine finanzielle Förderung für die Durchführung von betrieblichen Prüfverfahren mit den Analyseinstrumenten Entgeltgleichheits-Check (eg-check) oder Gleichbehandlungs-Check (gb-check) für interessierte Arbeitgeber zur Verfügung. Mit den Analyseinstrumenten kann die Entgeltgleichheit und die Chancengleichheit von Frauen

Doppel-Karrieren realisieren

Im Verbund machen 15 nordbayerische Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vor, wie ein Dual Career Service auch in Deutschland die gemeinsame Lebensplanung karriereorientierter Paare unterstützen kann. Das Dual Career Netzwerk Nordbayern (DCNN) hat es sich zum Ziel gemacht, die von ihren Mitgliedseinrichtungen rekrutierten Mitarbeitenden sowie ihre Lebenspartner*innen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bei der Suche nach einer

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Geschlechterrelevanzen im Überblick

Wer sich schnell und fundiert über die Bedeutung informieren möchte, die Geschlecht in gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Kontexten hat, greift am besten zu diesem neuen Handbuch. Mit seinen 155 Beiträgen bietet es einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsansätze, Themen und Debatten und hilft, mögliche disziplinäre und eigene Verengungen zu hinterfragen. Die Aufsätze behandeln zentrale Fragen der Frauen- und

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Geschlechtsspezifische Arbeitszeitmuster

Die Arbeitszeiten sind in den letzten Jahren deutschlandweit ziemlich stabil geblieben. Abhängig Beschäftigte arbeiteten 2016 durchschnittlich 35,2 Stunden in der Woche. Die Arbeitszeiten von Männern haben sich seit 2010 leicht verringert. Frauen arbeiten heute länger. Insbesondere haben die teilzeitbeschäftigten Mütter in den letzten Jahren ihren Stundenumfang erhöht. Als Folge davon hat sich der Gender Time Gap (von 9,3 Std. auf

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Das andere Achtundsechzig

Christina von Hodenbergs Buch zeigt ein anderes 68 jenseits der immer wieder erzählten Storylines. Statt als bloßen Studentenprotest und Generationenkonflikt begreift Hodenberg die 68er Jahre als gesamtgesellschaftliche Bewegung, die deutlich früher begann und wesentlich dazu beitrug, die Geschlechterverhältnisse zu politisieren und zu verändern. „Fast schon stereotyp wird 1968 heute von Historiker*innen vor allem als kulturelle Revolution oder ‚Lebensstilrevolution‘ verstanden“, so

Damenwahl!

100 Jahre Frauenwahlrecht haben wir in diesem Jahr wohl eher zur Kenntnis genommen als gefeiert. Das Historische Museum Frankfurt allerdings hat dem Jubiliäum eine große Schau gewidmet und dazu einen prachtvollen und großformatigen Katalog herausgegeben. Durch Inhalt und Aufmachung macht er begreifbar, welch tiefgreifenden Einschnitt die Einführung des Stimmrechts für Frauen bis heute darstellt. Zugleich ordnet er das singuläre historische

Vom Schicksal lediger Mütter

Sie war erst 18, als sie 1926 ihren unehelichen Sohn Lasse in einem Kopenhagener Krankenhaus zur Welt brachte. Erst mit 70 Jahren sprach Astrid Lindgren mit ihrer Biografin Margareta Strömstedt über dieses für sie so wichtige Ereignis in der Öffentlichkeit. 2018 hat Pernille Fischer Christensen diesen biografischen Ausschnitt verfilmt. In der Hauptrolle spielt eine starke Alba August. Im Film begegnet

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Geschlechtergerecht im Dritten Sektor

Eigentlich ist der dritte Sektor prädestiniert für eine erfolgreiche und innovative Gleichstellungspolitik. Die Grundhaltung der Solidarität als altruistische, wechselseitige Hilfsorientierung und gesellschaftliche Sinnstiftung legt eine hohe Affinität zur Gleichstellung der Geschlechter nahe. Doch wie ist es tatsächlich um die Gleichstellung der Geschlechter im dritten Sektor bestellt? Wie ist das Gleichstellungverständnis? Wie sieht die alltägliche Praxis aus? Und was sind sinnvolle

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