DiversitÀt und Integration#

Kein Anspruch auf geschlechtsneutrale Formulare

BGH Urteil vom 13.3.2018

Nach BGH haben Frauen keinen Anspruch, in Formularen und Vordrucken nicht unter grammatisch mĂ€nnlichen, sondern ausschließlich oder zusĂ€tzlich mit grammatisch weiblichen Personenbezeichnungen erfasst zu werden. Zu dieser Entscheidung gelangt das BGH am 13.3.2018 und weist die Klage der 80-jĂ€hrigen Marlies KrĂ€mer gegen die Sparkasse SaarbrĂŒcken ab. Durch Schreiben ihres Rechtsanwalts forderte Marlies KrĂ€mer die Sparkasse auf, ihre im GeschĂ€ftsverkehrt verwendeten

STICKS & STONES Job- & Karrieremesse

Neuauflage am 2. Juni 2018 in Berlin

Die STICKS & STONES ist mit mehr als 3.000 Besuchern jĂ€hrlich Europas grĂ¶ĂŸte Job- und Karrieremesse fĂŒr Lesben, Schwule, Bi, Trans und Heteros. Die Messe richtet sich an SchĂŒler_innen, Studierende, Absolvent_innen und Jobsuchende mit Berufserfahrung. Es stellen u. a. aus: Allen & Overy, AXA, Bosch, Bayer, Coca-Cola, Deloitte, Deutsche Post DHL, enterprise Autovermietung, EY, Google, Johnson & Johnson, Latham &

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Fallbeispiele und Anwendungshilfen

2006 eingefĂŒhrt hat sich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz trotz der bestehenden Defizite als ein wichtiges Instrument etabliert, um gegen Diskriminierung vorzugehen. Maria Wersig, Professorin fĂŒr rechtliche Grundlagen der sozialen Arbeit, hat nun ein kompaktes Nachschlagewerk fĂŒr Studierende und Menschen in der Beratung erstellt. Wersigs Buch vermittelt Grundkenntnisse des Antidiskriminierungsrechts und bietet einen strukturierten Überblick ĂŒber die zentralen Vorschriften des AGG. In

Drittes Geschlecht ist jetzt Gesetz

Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Die bisherige „mĂ€nnlich oder weiblich“-Regelung im Personenstandsrecht ist verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt, urteilte heute das Bundesverfassungsgericht: Die Regelungen des Personenstandsrechts sind mit den grundgesetzlichen Anforderungen insoweit nicht vereinbar, als § 22 Abs. 3 Personenstandsgesetz (PStG) neben dem Eintrag „weiblich“ oder „mĂ€nnlich“ keine dritte Möglichkeit bietet, ein Geschlecht positiv eintragen zu lassen. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem

Vielfalt fördern und fĂŒhren

Neues Seminarangebot

Seminare zum Thema „Vielfalt fördern und fĂŒhren“ rĂŒcken die Potentiale in den Vordergrund, die in der Vielfalt Ihrer BeschĂ€ftigten begrĂŒndet liegen und oft ressourcenorientierter genutzt werden könnten. Betrachtet werden Besonderheiten des Geschlechts, der Alterskohorten und Generationenzugehörigkeit, der Lebensstile und sozialen Herkunft, die in der Zusammenarbeit aber auch in der individuellen Potentialentfaltung eine Rolle spielen. Stereotype werden kritisch reflektiert und in

Vielfalt wertschĂ€tzend fĂŒhren

Buchtipp zur Umsetzung

Wie FĂŒhrungskrĂ€fte geschlechter- und diverstitĂ€tsgerecht fĂŒhren und Chancengerechtigkeit mittels organisationaler Lernprozesse fördern können, zeigt das neue Buch von Hildegard Macha, Hildrun Brendler und Catarina Römer. Vorgestellt werden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes mit klein- und mittelstĂ€ndischen Unternehmen, in denen Gleichstellungsthemen bislang nicht gezielt bearbeitet worden sind. Ausgehend von den Theorien der Organisations- und der Geschlechterforschung konzipieren die Autorinnen ein Trainings- und

Geschickt gendern

Online-Wörterbuch

Wer im Beruf tĂ€glich mit genderneutraler Sprache arbeiten muss oder es wichtig findet, gendergerechte Sprache anzuwenden, steht oft vor der Herausforderung, gendergerechte Sprache so zu benutzen, dass sie auch elegant klingt und nicht als sprachlich störend empfunden wird. Weil praktisch jede Institution ihren eigenen Ratgeber fĂŒr das Benutzen genderneutraler Sprache hat, macht die Kieler PĂ€dagogin Johanna MĂŒller seit 2015 in

Kopftuch im Dienst

Referendarin scheitert mit Verfassungsbeschwerde

Das Kopftuch als Ausdruck individueller GlaubensĂŒberzeugung bei Gericht und Staatsanwaltschaft zu tragen, widerspricht dem NeutralitĂ€tsgebot der Justiz, urteilte am 4.7. das Bundesverfassungsgericht. Es lehnte damit einen Eilantrag einer Rechtsreferendarin islamischen Glaubens ab, ihren Ausbildungsdienst bei der Staatsanwaltschaft mit einem Kopftuch absolvieren zu dĂŒrfen. Wie der VGH Kassel in der Vorinstanz sehen auch die Richter in Karlsruhe die NeutralitĂ€t der Justiz

Alter(n) als soziale und kulturelle Praxis

Buchtipp

Das neue Buch von Cordula Endter und Sabine Kinietz birgt vielfÀltige neue Einsichten zum Alter(n), das sie als soziale und kulturelle Praxis vorstellen. Aus kulturwissenschaftlicher und ethnologischer Sicht nÀhern sich die Autor*innen dem Thema und ermöglichen den Leser*innen einen Blickwechsel. Wie wird man eigentlich alt? Wie verÀndern sich biografische Erfahrungen und Erinnerungen? Die BeitrÀge des Buches bringen den Leser*innen kulturelle

Erwerbsverhalten geflĂŒchteter Frauen

Schlechte Arbeitsmarktposition behindert Erwerbsintegration

Das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl im Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge stellt neue Erkenntnisse zum Sprach- und Bildungshintergrund geflĂŒchteter Frauen in Deutschland vor und analysiert ihre Chance auf Arbeitsmarktintegration. Zwischen 2012 und 2016 haben ĂŒber 500.000 MĂ€dchen und Frauen in Deutschland Schutz gesucht. Sie sind ĂŒberwiegend jĂŒngeren Alters und leben hĂ€ufig im Famili­enverband. Der Großteil der Frauen kommt aus

DiversitÀt statt Diskriminierung

Handbuch zur Umsetzung

Diskriminierungsforschung versteht Diskriminierung als Verwendung von Gruppen- und Personenkategorien, mittels derer Ungleichheiten hergestellt, begrĂŒndet und gerechtfertigt werden. Das hier vorliegende Handbuch stellt zentrale Theorien und Einsichten der Diskriminierungsforschung aus unterschiedlichsten Disziplinen vor und reflektiert Ansatzpunkte zur Überwindung von Diskriminierung. U.a. werden Konzepte vorgestellt, die auch fĂŒr die Analyse von Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt und in der beruflichen Bildung genutzt werden

Altersgemischte Teams

Buchtipp fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte

Lohnt es sich fĂŒr Arbeitgeber*innen wirklich, Vielfalt mit speziellen Maßnahmen zu managen? Bringt es die oft vorausgesagten Vorteile, leichteren Zugang zu neuen MĂ€rkten und Investitionsmitteln, mehr KreativitĂ€t, höhere AttraktivitĂ€t auf dem Bewerbermarkt, wachsende Motivation und Bindung der BeschĂ€ftigten? Und wenn ja, was braucht ein erfolgreiches Diversity-Management? Welche Programme und Trainings sind zu empfehlen? Diesen Fragen gehen die Autoren von „Diversity Management“

Altersgemischte Teams fĂŒhren – Generationenmanagement

FĂŒhrungskrĂ€fteseminar

Trotz aller IndividualitĂ€t prĂ€gt die Generationenzugehörigkeit Arbeitsweisen, Referenzrahmen, Wissenstand und Erwartungshaltung der BeschĂ€ftigten. Altersgemische Teams bieten eine Vielzahl von Chancen, sind aber auch konfliktanfĂ€llig und fĂŒr die BeschĂ€ftigten herausfordernd. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen will gefördert und geleitet sein. Das Seminar informiert ĂŒber die aktuellen Erkenntnisse aus der Generationenforschung und stellt die jeweiligen Besonderheiten der erwerbstĂ€tigen und nachrĂŒckenden Generationen vor. Es

Antidiskriminierendes Sprachhandeln

Ein Leitfaden

Mitarbeiter/-innen, MitarbeiterInnen, Mitarbeiter(innen), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitarbeitende. Viele Varianten sind in den letzten Jahren entstanden, um Frauen sprachlich sichtbar zu machen und gezielt anzusprechen. Wenn auch noch lange nicht allgemein akzeptiert, findet geschlechtergerechtes Sprechen und Schreiben wachsenden Zuspruch. Zeitgleich schĂ€rfte sich der Blick fĂŒr die sprachliche Ausgrenzung derer, die sich weder als Frauen noch als MĂ€nner kategorisieren. Zur Vision einer

Forschungen zu Sprache und Geschlecht
Von den AnfÀngen bis heute

(Stand: 10.10.2016)

Kritik an der MaskulinitĂ€t der deutschen Sprache wurde im großen Stil erstmals in den 70er Jahren formuliert. Die Debatte um die Geschlechtergerechtigkeit von Sprache ging einher mit neuen sprachphilosophischen Strömungen und einer feministisch geprĂ€gten Anfrage wissenschaftlicher Diskurse.[1]    1.   Die AnfĂ€nge: MĂ€nnersprache und unsichtbare Frauen In den 70er Jahren wandten sich Sprachphilosph_innen erstmals in großem Umfang der Logik von Personen-

Diversity in der Deutschen Post DHL Group

Im GesprĂ€ch mit JĂŒrgen Driftmeier

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet JĂŒrgen Driftmeier in der Abteilung Diversity bei der Deutschen Post DHL Group. Dort ist er unter anderem verantwortlich fĂŒr LGBTI* Themen und die Zusammenarbeit mit der PROUT AT WORK-Stiftung. Gleichzeitig ist er GrĂŒnder von RAINBOWNET, dem LGBTI-Netzwerk fĂŒr BeschĂ€ftigte der Deutsche Post DHL Group. Wie genau ist die Abteilung, fĂŒr die Sie arbeiten, entstanden?

Vielfalt als Ziel

Buchtipp

Wenn alle die gleichen Chancen haben, etwas aus sich zu machen, herrscht Gerechtigkeit. Mit dieser Definition im Blick geht Jens Schadendorf in seinem Buch „Der Regenbogen-Faktor“ den Chancen nach, die schwule und lesbische Menschen in Unternehmen und Gesellschaft heute in Deutschland haben, nachdem sie ĂŒber lange Zeit ausgegrenzt worden sind. „Der Regenbogenfaktor“ stellt positive Beispiele vor und erzĂ€hlt Erfolgsgeschichten von

Goodbye Gender

Buchtipp

„Zuerst war ich Ă€ngstlich, mit meinem neu gewĂ€hlten Pronomen öffentlich zu werden. Von Leuten außerhalb der queeren Szene einzufordern, „x“ als Pronomen fĂŒr mich zu benutzen, war, als wĂŒrde ich Leuten erzĂ€hlen, dass UFOs auf der Erde gelandet sind,“ sagt Rae Spoon. Rae Spoon ist transgender. Ivan E. Coyote lehnt die Zuordnung zu einer Geschlechterkategorie ab. Beide wurden bei Geburt

Veranstaltungstipp

Fachtag Antidiskriminierung

Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist fĂŒr Menschen, die geflĂŒchtet oder eingewandert sind, oft mit der Erfahrung von Diskriminierung verbunden. Wie genau diese funktioniert und welche Strategien entwickelt werden können, um das Erwerbsleben inklusiver zu gestalten, ist Gegenstand der nĂ€chsten IQ-Fachtagung. Die Tagung findet am 18. Oktober in MĂŒnchen statt und wird von der Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung ausgerichtet. Geplant

Gleichstellungsrecherche

Neues Datenmaterial zugÀnglich

Seit 2008 bereitet die Agentur fĂŒr Querschnittsziele 3QZ im EuropĂ€ischen Sozialfond (ESF) Daten zu Gleichstellung und Antidiskriminierung auf und stellt themenbezogene Veröffentlichungen fĂŒr die Kernzielgruppen des ESF zusammen. Bislang nur fĂŒr den internen Gebrauch bestimmt macht die Agentur ihre Arbeit nun auch der breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich. Die Agentur will die Analyse zu den Lebenslagen von Frauen und MĂ€nnern in ihrer

Diversity-Trainings

Weiterbildung zur Diversity-Trainerin

Im Mai 2016 haben Dr. Elisabeth Mantl und ihre Mitarbeiterin Heike Roth eine Weiterbildung zur Diversity-Trainerin abgeschlossen. Das KompetenzbĂŒro bietet mit dieser Expertise nun auch gezielte Diversity-Trainings an, insbesondere fĂŒr die Dimensionen Alter, Geschlecht, soziale Herkunft und Ethnie. Die Diversity-Trainings sollen einen Perspektivwechsel ermöglichen und dabei Mechanismen von Benachteiligung erfahrbar machen, um HintergrĂŒnde von Vorurteilen, Stereotypisierung und Rollenzuschreibungen nachvollziehbar und

Veranstaltungstipp

Migration und MobilitÀt

Mit Blick auf die FlĂŒchtlingskrise macht sich zunehmend Ratlosigkeit breit, genau der richtige Moment, um die Entwicklung wissenschaftlich zu bearbeiten und Handlungsorientierung zu entwickeln. Am 16. und 17. Juni 2016 lĂ€dt die UniversitĂ€t Utrecht europaweit zur Tagung „Migration und MobilitĂ€t“ ein. Veranstaltet wird der Workshop vom Institut fĂŒr Humangeografie und dem Transnational Mobility-Development Network. Geladen sind Wissenschaftler_innen, vor allem aus

Stellungnahme

Aussetzung des Familiennachzugs

Das Institut fĂŒr Menschenrechte kritisiert die geplante Aussetzung des Familiennachzugs fĂŒr FlĂŒchtlinge. Das Institut unterstreicht, dass die Aussetzung weder mit dem Grundgesetz noch mit der Menschenrechtskonvention oder der UN-Kinderrechtskonvention vereinbar ist. Das Recht auf Familienleben ist, so macht das Institut deutlich, grundgesetzlich geschĂŒtzt. Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme.

Frauen und MĂ€nner auf der Flucht
Aktuelle Zahlen

Im Jahr 2015 haben insgesamt 441.899 Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Das sind etwas weniger als die HĂ€lfte der FlĂŒchtlinge, die sich akutell in Deutschland aufhalten. 26,5 Prozent der Asylbewerbenden in Deutschland war unter 16 Jahre alt. Ein Drittel war weiblich, zwei Drittel mĂ€nnlich. Besonders ausgeprĂ€gt ist der Geschlechterunterschied bei den unbegleiteten minderjĂ€hrigen Jugendlichen, aber auch noch in der

Aus der FlĂŒchtlingsarbeit einer Gleichstellungsbeauftragten

Im GesprÀch mit Carolina Böhm

Die Gleichstellungsbeauftragten in den Berliner Bezirken und bundesweit in den Kommunen sind in die unmittelbare FlĂŒchtlingshilfe vor Ort eingebunden und machen selbst ganz konkrete Erfahrungen mit dieser Thematik. Anfang September 2015 trafen sie sich auf der Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, um sich zum Thema „Frauen auf der Flucht“ auszutauschen und einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, dessen umgehende Umsetzung sie

Faktoren fĂŒr gelingende Integration
Einsichten aus der Forschung

Ein Vierteljahr nach Öffnung der Grenzen am 04.09.2015, der Aufnahme von mehr als einer Million Asylsuchender in 2015 und dem viel zitierten Merkel-Satz „Wir schaffen das!“ dreht sich der öffentliche Diskurs immer weiter um Fragen der Integrations- und AufnahmefĂ€higkeit Deutschlands. Die jĂŒngsten sexuellen Übergriffe auf dem Kölner Hauptbahnhof gegen Frauen geben der Furcht vor Überfremdung sowie der Retraditionalisierung von Werten

Assimilation vs. Multikulti
Integrationsmodelle im historischen Überblick

(Stand: 19.01.2016)

Migrationsforscher_innen und Soziolog_inn_en sind ĂŒberzeugt, dass allein schon das VerstĂ€ndnis von Integration wesentlich darĂŒber mitentscheiden wird, ob Deutschland die anstehenden Integrationsherausforde­rungen erfolgreich bewĂ€ltigen wird oder nicht. [4] Sie plĂ€dieren fĂŒr ein IntegrationsverstĂ€ndnis, das der KomplexitĂ€t des Integrationsgeschehens sowie der HeterogenitĂ€t der Migrant_innen gerecht wird, kulturelle PrĂ€gungen beachtet und auf einen Integrationsprozess setzt, der alle, Zuziehende wie Einheimische, in die Verantwortung

Rollenerfahrungen, Rollenvorstellungen
Sechs FlĂŒchtlinge in Berlin

Im Herbst 2015 hatten wir die Möglichkeit, mit einer Gruppe von Migrantinnen und Migranten ins GesprĂ€ch zu kommen. Wir befragten sie zu den HintergrĂŒnden ihrer Auswanderung nach Deutschland, ihren Zukunftsvorstellungen, aber auch zu ihren Rollenvorstellungen und -erfahrungen. Gern möchten wir hier gerade von MĂ€nnern und Frauen berichten, die angesichts der hitzigen Diskussionen rund um das Thema FlĂŒchtlinge oft nicht gesehen

Keuschheitsgebot fĂŒr Verlobte
Neues, islamisches Rechtsgutachten (Fatwa)

Seit Monaten schon arbeitet die tĂŒrkische Regierung auf eine Retraditionalisierung von Geschlechterrollen und Sexualverhalten ĂŒber gesetzliche Regelungen und ĂŒber die Absegnung religiöser Rechtsgutachten hin. [1] Erst vor wenigen Wochen hatte PrĂ€sident Recep Tayyip Erdogan Geburtenkontrolle und VerhĂŒtung zu „Landesverrat“ erklĂ€rt. Abtreibungen wurden unter seiner Regierung mehrfach erschwert. Am 04.01.2016 hat nun das tĂŒrkische Amt fĂŒr religiöse Angelegenheiten mit ausdrĂŒcklicher Billigung

Interview mit Carolina Böhm
Genderfragen im FlĂŒchtlingskontext

Carolina Böhm ist Gleichstellungs­beauftragte des Bezirksamtes Charlottenburg in Berlin. RegelmĂ€ĂŸig besucht sie auch FlĂŒchtlings­unterkĂŒnfte und andere Einrichtungen. So verschafft sie sich einen Eindruck, wie sich das Ankommen von MĂ€nnern und Frauen in Deutschland gestaltet und welche Handlungsbedarfe bestehen. Welchen Genderthemen begegnen Sie, wenn Sie in Ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte FlĂŒchtlingseinrichtungen besuchen? Lange Zeit waren wir im Wesentlichen mit den Basics

Online-Test zur Familien­freund­lich­keit und betrieb­lichen För­derung einer partner­schaftlichen Arbeits­teilung. [zum Test]

audit berufundfamilie

Dr. Elisabeth Mantl ist seit 2005 zertifizierte Auditorin fĂŒr das audit berufundfamilie, das eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen hilft. Weiterlesen →