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Gesetz zur Einf├╝hrung des Elterngeld Plus kommentiert von Dr. Elisabeth Mantl

(Stand 28.11.2014)

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Foto: pixabay.com

Das Gesetz zur Einf├╝hrung des Elterngeld Plus tritt zum 01. Januar 2015 in Kraft. Es kann aber nur von Eltern in Anspruch genommen werden, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren werden. Das bisherige Elterngeld wird derzeit f├╝r maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen M├╝tter oder V├Ąter schon w├Ąhrenddessen in Teilzeit beruflich wieder ein, haben sie in der Regel einen Teil ihres Elterngeldanspruches verloren. Neu hinzukommen die Optionen des Elterngeld Plus und des Partnerschaftsbonus. Die bisherige M├Âglichkeit der Verl├Ąngerung geht im Elterngeld Plus auf.

Das neue Gesetz erm├Âglicht Eltern, die Elterngeldbezugsdauer zu verl├Ąngern. So kann ein normaler Elterngeldmonat, das Basiselterngeld, auf zwei Elterngeld PlusÔÇÉ Monate gestreckt werden. D.h. man kann sich k├╝nftig einen Monat Basiselterngeld in zwei Monatsraten als Elterngeld Plus auszahlen lassen. Durch Inanspruchnahme von Elterngeld Plus kann die Anzahl der Bezugsmonate auf maximal 24 Monate nach Geburt des Kindes verl├Ąngert werden. Bislang endete der Elterngeldbezug nach maximal 14 Monaten. Stiegen M├╝tter oder V├Ąter w├Ąhrend dieser 14 Monate bereits wieder in die Erwerbst├Ątigkeit ein, haben sie einen Teil ihres Elterngeldanspruchs eingeb├╝├čt. In Summe haben sie mitunter deutlich weniger Elterngeld bezogen, als Eltern, die in dieser Zeit nicht erwerbst├Ątig waren.

Durch die Option des Elterngeld Plus sollen vor allem Eltern beg├╝nstigt werden, die w├Ąhrend der ersten beiden Lebensjahre eines Kindes im Umfang von 15 bis 30 Sunden je Woche teilzeiterwerbst├Ątig sein wollen oder m├╝ssen. Durch die Option Elterngeld Plus k├Ânnen diese Eltern ihre Teilzeiterwerbst├Ątigkeit entsprechend l├Ąnger als bisher um Elterngeld aufstocken und somit ihre finanzielle Situation verbessern. Mit einer Teilzeitoption verbundene Einkommenseinbu├čen k├Ânnen k├╝nftig auch im zweiten Lebensjahr eines Kindes mittels Elterngeld zumindest teilweise kompensiert werden. Dies war bislang nicht m├Âglich.

Lesen Sie hier den vollst├Ąndigen Fachartikel von Dr. Elisabeth Mantl:
pdf / Stand 28.11.2014


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