Fachartikel und Reader

Hier finden Sie ausführliche Fachartikel des Kompetenzbüros zu ausgewählten Themen, jeweils mit umfangreicher Literaturliste.

Armutsrisiko „alleinerziehend“
Ergebnisse des Armutsberichts 2017

Das Verarmungsrisiko Alleinerziehender und ihrer Kinder ist ungebrochen hoch. Mehr noch: die Armutsrisikoquote der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern ist in den letzten Jahren sogar noch gestiegen. Im Vergleich: 2005 lag das Risiko, in Einkommensarmut zu geraten, bei Alleinerziehenden noch bei 39,3 Prozent. 2015 ist sie auf 43,8 Prozent angestiegen. Bei Paarfamilien liegt das Armutsrisiko in Abhängigkeit von ...
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Pflegende Beschäftigte entlasten
Empfehlungen für Arbeitgeber

Pflegende Erwerbstätige können vor allem über Beratung und Qualifizierung, Flexibilisierung von Zeit und Ort sowie kommunale Infrastrukturmaßnahmen entlastet werden. Als besonders entlastende Maßnahmen identifizierten die Autor*innen im Themenreports 2016 des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) vor allem folgende Angebote: qualifizierte Beratungsangebote zur Unterstützung von Antragsverfahren sowie zur Bewältigung von Herausforderungen auf der psycho-sozialen Ebene, innerbetriebliche Beratungsangebote, ...
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Antidiskriminierendes Sprachhandeln
Ein Leitfaden

Mitarbeiter/-innen, MitarbeiterInnen, Mitarbeiter(innen), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitarbeitende. Viele Varianten sind in den letzten Jahren entstanden, um Frauen sprachlich sichtbar zu machen und gezielt anzusprechen. Wenn auch noch lange nicht allgemein akzeptiert, findet geschlechtergerechtes Sprechen und Schreiben wachsenden Zuspruch. Zeitgleich schärfte sich der Blick für die sprachliche Ausgrenzung derer, die sich weder als Frauen noch als Männer kategorisieren. ...
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Forschungen zu Sprache und Geschlecht
Von den Anfängen bis heute

(Stand: 10.10.2016)

Kritik an der Maskulinität der deutschen Sprache wurde im großen Stil erstmals in den 70er Jahren formuliert. Die Debatte um die Geschlechtergerechtigkeit von Sprache ging einher mit neuen sprachphilosophischen Strömungen und einer feministisch geprägten Anfrage wissenschaftlicher Diskurse.    1.   Die Anfänge: Männersprache und unsichtbare Frauen In den 70er Jahren wandten sich Sprachphilosph_innen erstmals in großem Umfang der Logik von ...
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Faktoren für gelingende Integration
Einsichten aus der Forschung

(Stand: 19.01.2016)

Ein Vierteljahr nach Öffnung der Grenzen am 04.09.2015, der Aufnahme von mehr als einer Million Asylsuchender in 2015 und dem viel zitierten Merkel-Satz „Wir schaffen das!“ dreht sich der öffentliche Diskurs immer weiter um Fragen der Integrations- und Aufnahmefähigkeit Deutschlands. Die jüngsten sexuellen Übergriffe auf dem Kölner Hauptbahnhof gegen Frauen geben der Furcht vor Überfremdung sowie der ...
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Assimilation vs. Multikulti
Integrationsmodelle im historischen Überblick

(Stand: 19.01.2016)

Migrationsforscher_innen und Soziolog_inn_en sind überzeugt, dass allein schon das Verständnis von Integration wesentlich darüber mitentscheiden wird, ob Deutschland die anstehenden Integrationsherausforde­rungen erfolgreich bewältigen wird oder nicht. Sie plädieren für ein Integrationsverständnis, das der Komplexität des Integrationsgeschehens sowie der Heterogenität der Migrant_innen gerecht wird, kulturelle Prägungen beachtet und auf einen Integrationsprozess setzt, der alle, Zuziehende wie ...
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Gesetz zur Einführung des Elterngeld Plus kommentiert von Dr. Elisabeth Mantl
(Stand 28.11.2014)

Das Gesetz zur Einführung des Elterngeld Plus tritt zum 01. Januar 2015 in Kraft. Es kann aber nur von Eltern in Anspruch genommen werden, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren werden. Das bisherige Elterngeld wird derzeit für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit ...
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Gesetzesentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
(Stand: 28.11.2014)

Am 1. Januar 2015 tritt der Gesetzesentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Kraft. Er verzahnt die Möglichkeiten des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes enger miteinander und entwickelt diese weiter. Es enthält gute Ansätze und setzt wichtige Signale. Allerdings bleibt die Gegenfinanzierung mit Ausnahme der zehntägigen Pflegezeit nach wie vor Privatangelegenheit. Ausführliche Informationen und einen ...
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Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Alleinerziehende: Fakten und Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber_Innen
(Stand 14.03.2014)

Immer mehr Veröffentlichungen aus Wissenschaft und Politik befassen sich mit den Lebensverhältnisse und den Herausforderungen von Alleinerziehenden, Beruf und Familie zu vereinbaren. Ziel ist es, das Bild von den armen, allein auf Fremdleistung angewiesenen Alleinerziehenden zu revidieren. Der Blick wird verstärkt auf die Gruppe der beruflich erfolgreichen, gut verdienenden Alleinerziehenden gelenkt, die an der Bewältigung der ...
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Beruf und Pflege: Wissenschaftliche Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen
(Stand 29.06.2012)

Die Zahl der Pflegebedürftigen wurde in Deutschland erstmals 1999 systematisch erfasst. Sie lag damals bei 2,02 Millionen Menschen. Zehn Jahre später waren bereits rund 2,4 Millionen Frauen und Männer pflegebedürftig, also knapp 400.000 Menschen mehr. Die Tendenz ist steigend. Laut Prognosen soll die Zahl pflegebedürftiger Menschen bis 2030 auf 3,37 Millionen, bis 2050 auf 3,8 bis ...
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Das Familienpflegezeitgesetz: Entwicklung, Umsetzung und Bewertung
(Stand: 29.06.2012)

Das Gesetz über die Familienpflegezeit (Familienpflegezeitgesetzt – FPfZG) wurde am 6.12.2011 vom Bundestag beschlossen und trat am 1.1. 2012 in Kraft. Das Gesetz sieht vor, dass Beschäftigte für maximal zwei Jahre ihre Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden pro Woche reduzieren können. Das Gehalt wird in diesem Zeitraum um die Hälfte des reduzierten Arbeitsentgelts aufgestockt. Nach ...
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Modernisiertes Ernährermodell: Teilzeit für die Frau, Vollzeit für den Mann. Zahlen und Fakten zu Teilzeit
(Stand 12.01.2012)

Die Kombination von Vollzeit‐ und Teilzeiterwerbstätigkeit hat sich in den letzten 15 Jahren zum dominierenden Familienerwerbsmodell entwickelt. In knapp zwei Drittel aller Familien, in denen zwei sorgeberechtigte Erwachsene mit ihren eigenen oder fremden Kindern zusammenleben, trägt heute der Mann in Vollzeit, die Frau in Teilzeit zum Haushaltseinkommen bei. Der Anteil der Familien, in denen die Väter allein ...
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Welcher Organi­sations­typ sind Sie? Ein Online-Test zur Familien­freund­lich­keit und betrieb­lichen För­derung einer partner­schaftlichen Arbeits­teilung. [zum Test]

audit berufundfamilie

Dr. Elisabeth Mantl ist seit 2005 zertifizierte Auditorin für das audit berufundfamilie, das eine familienbewusste Personalpolitik nachhaltig umzusetzen hilft. Weiterlesen →