Professorinnenprogramm:
15 Referenzhochschulen des Kompetenzbüros erfolgreich

131 Hochschulen reichten im März 2013 Ihre Anträge für das Professorinnenprogramm II ein, 96 sind davon positv bewertet worden. Unter den positiv bewerteten Hochschulen befindet sich auch die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Elisabth Mantl bei der Erarbeitung ihres Gleichstellungskonzeptes beraten und unterstützt hat. Das Gleichstellungskonzept ist Voraussetzung zur Teilnahme am Professorinnenprogramm (s.u.). Neben der Hochschule Magedeburg-Stendal waren 14 weitere Hochschulen erfolgreich, die das Kompetenzbüro im Rahmen des audits familiengerechte hochschule aktuell betreut. Hierzu zählen die

  • Alice Salomon Hochschule Berlin,
  • die Freie Universität Berlin,
  • die Humboldt-Universität zu Berlin,
  • die Technische Universität Berlin
  • Fachhochschule Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
  • Fachhochschule Stralsund
  • Stiftung Universität Hildesheim
  • Technische Universität Braunschweig
  • Fachhochschule Bielefeld
  • Universität Bielefeld
  • Universität Paderborn
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
  • Technische Universität Bergakademie Freiberg

Die positiv bewerteten Hochschulen können nun im Rahmen des Programms maximal drei Professorinnen berufen, deren unbefristete W2- oder W3-Stellen in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung von bis zu 150.000 Euro jährlich finanziert werden.

Beim Start des Professorinnenprogramms in 2007 lag der Anteil von Professorinnen bei 16 Prozent. In 2011 ist der Anteil an Frauen unter den Professuren mit 8.526 Professorinnen auf knapp 20 Prozent gestiegen.

vgl. Statistik (Statistisches Bundesamt)

Das Professorinnenprogramm

Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das Professorinnen-Programm. Die Fortführung des erfolgreichen Programms wurde 2012 beschlossen.

Fast zwei Drittel der staatlichen deutschen Hochschulen haben im Professorinnen-Programm I ein Gleichstellungskonzept zur Begutachtung eingereicht, vier Fünftel von ihnen mit Erfolg. Zwischenzeitlich werden 260 Professuren gefördert, die Gleichstellungskonzepte werden umgesetzt. Das Programm wurde evaluiert und das Ergebnis im März 2012 der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK vorgelegt. Auf der Grundlage des Evaluationsberichts stimmte die GWK im Juni 2012 der Fortsetzung des Programms für weitere fünf Jahre zu.

Am 27. Dezember 2012 wurden die Förderrichtlinien für das Professorinnen-Programm II (PP II) veröffentlicht. Es gibt zwei Einreichungstermine: zum 28. März 2013 und zum 28. März 2014.

Hochschulen, welche im ersten Professorinnenprogramm ein positiv begutachtetes Gleichstellungskonzept eingereicht haben, müssen für die Teilnahme am Professorinnenprogramm II ihre bisherigen Gleichstellungsbemühungen dokumentieren und stellen die Fortentwicklung ihres Gleichstellungskonzeptes dar. Die Konzepte und Dokumentationen und Gleichstellungskonzepte wurden von einem mit einschlägigen Expertinnen und Experten besetzten Gremium begutachtet.


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