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Frauen in Führung

Ursachen der Unterrepräsentanz

Schmitt-Bauer untersucht, warum nach wie vor eher Männer Führungspostitionen anstreben.

Mehr emotionale Bildung auf der individuellen Ebene, mehr Dynamik in den Betrieben empfiehlt Stefanie Schmitt-Bauer zur Überwindung des nach wie vor bestehenden Geschlechterungleichgewichts auf Führungsebene. Schmitt-Bauer wertet in ihrer Doktorarbeit eine Vielzahl statistischer Daten zur Beschreibung der Unterrepräsentanz von Frauen in allen Führungsebenen aus. Sie unternimmt eine breit angelegte Ursachensuche, indem sie vorliegende Forschungsergebnisse und Erklärungsmodelle auf Plausibilität hin überprüft.

Schmitt-Bauers hermeneutischen Ausflüge in die Zeit der Hexenverfolgung erscheinen zwar weit hergeholt und muten durchaus befremdlich an, gleichwohl bietet das Buch in Summe einen guten bis sehr guten Überblick über den aktuellen Diskussionsstand zum Thema und bietet damit eine Vielzahl von Ideen, wie Frauen nachhaltiger ermutigt werden können, Karriere zu machen. Folgerichtig endet das Buch mit entsprechenden und auch mit gut umzusetzenden Empfehlungen.

 

Schmitt-Bauer, Stefanie, (2017) Erfolg. Macht. Frau. Spurensuche nach Ursachen der Geschlechterdisparität in Leitungspositionen, Berlin. LogosVerlag.


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